Kehrtwende: Windows 10 verliert Marktanteile – Windows 7 legt zu

Peter Hryciuk 7

Microsoft hat ein Problem: Windows 10 verliert Marktanteile. Die auf stätiges Wachstum aufgestellte Strategie für das neue Betriebssystem könnte dadurch mächtig ins Wanken kommen. Unerfreulicherweise legt Windows 7 sogar noch zu.

Kehrtwende: Windows 10 verliert Marktanteile – Windows 7 legt zu

Windows 10 verliert Marktanteile

Microsoft ist bisher fest davon ausgegangen, dass Windows 10 mit einem stätigen Wachstum gesegnet sein wird. Während des einjährigen kostenlosen Upgrades von Windows 7 und Windows 8.1 war das auch der Fall. Zuletzt sogar mit einem größeren Sprung, als die Aktion langsam zu Ende ging und die Methoden zur Installation immer aufdringlicher wurden. Jetzt bekommen Windows 10 und Microsoft aber überraschend einen Dämpfer verpasst. Windows 10 stagniert nicht nur, sondern es hat tatsächlich im September Marktanteile verloren.

Monat für Monat blicken wir auf die Zahlen von NetMarketShare. Das Unternehmen hat nun im Hinblick auf den vergangenen September neue Marktzahlen veröffentlicht. Windows 10 kommt demnach auf einen Marktanteil von 22,53 Prozent. Im Vormonat waren es noch 22,99 Prozent. Damit hat Windows 10 erstmals überhaupt Marktanteile verloren. Die Befürchtung, dass das neue Betriebssystem nur wegen der kostenlosen Upgrades so stark gewachsen ist, hat sich damit bestätigt. Allein die Verkäufe von neuen PCs mit Windows 10 werden demnach nur noch für geringen Wachstum sorgen – wenn überhaupt. Das Ziel von einer Milliarde Windows-10-Geräten könnte damit in unerreichte Ferne gerückt sein.

Windows-Marktanteile-NetMarketShare

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Windows 7 legt sogar noch zu

Viel schlimmer für Microsoft dürfte aber sein, dass Windows 7 sogar noch zugelegt hat. Das ältere Betriebssystem ist immer noch extrem beliebt und lief im September auf 48,27 Prozent der PCs. Damit konnte Windows 7 sogar noch einmal um 1,07 Prozent zulegen. Windows XP und Windows 8.1 liegen fast unverändert bei 9,11 und 7,83 Prozent. Theoretisch könnte Microsoft also noch zulegen, wenn die Nutzer von Windows 8.1 umsteigen würden. Das hatte man vorab auch bei Windows 7 gehofft. Das Betriebssystem ist aber zu beliebt.

Ab November können keine neuen PCs mehr mit Windows 7 und Windows 8.1 verkauft werden. Microsoft zieht demnach weiter die Daumenschrauben an, damit mehr Nutzer Windows 10 einsetzen. Die bereits produzierten Geräte können natürlich weiterhin verkauft werden. Zudem können Nutzer von Windows 10 Pro auf Windows 8.1 oder Windows 7 downgraden. Der nächste Monat wird zeigen, ob der Negativtrend im Hinblick auf Windows 10 anhält.

Quelle: mspoweruserneowin

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