Nach 32 Jahren: Microsoft beerdigt Paint – und weitere Kult-Programme

Peter Hryciuk

Microsoft wird schon in Kürze das Kult-Programm MS Paint, mit dem viele Windows-Nutzer erstmals in Kontakt mit einem Zeichenprogramm gekommen sind, beerdigen und die Entwicklung einstellen. Doch es ist nicht das einzige Programm, das dran glauben muss.

Nach 32 Jahren: Microsoft beerdigt Paint – und weitere Kult-Programme

MS Paint: Nach 32 Jahren ist langsam Schluss

Microsoft Paint gehört zum Windows-Betriebssystem wie kein anderes Programm. Die Grafiksoftware bietet zwar nur beschränkte Möglichkeiten, reicht aber aus, um einfache Grafiken zu erstellen, ohne dass man viel Vorwissen mitbringen muss. Vor 32 Jahren, im Jahre 1985 und mit Windows 1.0, hat Microsoft das Programm eingeführt. Das Fall Creators Update für Windows 10, das im Herbst veröffentlicht wird, entfernt einige „Altlasten“ und dazu gehört auch das Malprogramm Paint. Microsoft hat nämlich eine Liste veröffentlicht, auf der die betroffenen Anwendungen angegeben sind. Demnach wird das Programm nicht mehr weiterentwickelt und könnte bald komplett aus dem Betriebssystem entfernt werden.

Paint 3D als Nachfolger

Microsoft hat mit Paint 3D den Nachfolger von MS Paint in Windows 10 integriert, die der Konzern als konkurrenzfähige Software zu Erstellung von Grafiken und 3D-Objekten ansieht. Wirklich überzeugen konnte das Programm im normalen Betrieb nicht – obwohl es schon einige spannende Funktionen mitbringt, wie man sich im nachfolgenden Video anschauen kann:

Paint 3D: Bring your ideas to life in 3D.

Ob das wirklich als Ersatz herhalten kann? Wir sind uns da nicht sicher. Betroffen sind zudem nur Nutzer von Windows 10. Wer ein älteres Betriebssystem verwendet, wird natürlich auch weiterhin MS Paint nutzen können.

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Windows-Jokes, die dich zum Lachen und dann zum Weinen bringen werden.

Outlook Express verabschiedet sich komplett

Doch das war es noch nicht, denn Microsoft trennt sich zusätzlich noch von weiteren Programmen:

  • Outlook Express
  • 3D Builder App
  • Reader App
  • Reading List

Die letzten beiden Programme waren im Windows-10-Betriebssystem im Grunde doppelt vorhanden, denn Microsoft hatte den Edge-Browser schon damit ausgestattet. Die Funktionen bleiben also erhalten, werden nun aber in den Browser verlagert. Was sagt ihr zur Entfernung der Programme in Windows 10?

Quelle: Microsoft via heise

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