Windows 10 Cloud: Das sind die Systemvoraussetzungen des Chrome-OS-Killers

Peter Hryciuk

Microsoft wird mit Windows 10 Cloud ein neues Betriebssystem einführen, das Chrome OS von Google den Rang im Bildungssektor ablaufen soll. Vor der offiziellen Präsentation sind nun die Systemvoraussetzungen und weitere Details durchgesickert.

We are all creators: Neue Features von Windows 10.

Windows 10 Cloud: Günstige Laptops für Bildungseinrichtungen

In den USA zeichnet sich seit der Einführung der Chromebooks von Google in den letzten Jahren ein deutlicher Trend ab: Günstige Laptops mit Chrome OS gewinnen im Bildungssektor immer stärker an Bedeutung. Genau dort will Microsoft mit Windows 10 Cloud nun punkten. Während Windows 10, macOS, Android, iOS und Linux immer weiter an Marktanteilen verlieren, wächst Chrome OS stetig. Im Jahre 2014 lag der Anteil von Chrome OS in Bildungseinrichtungen bei 38 Prozent, nun sind es schon 58 Prozent – zumindest in den USA. Weltweit dominiert Windows 10.

Für Microsoft ist das Grund genug, in dem Sektor einen Neustart zu wagen und es mit Windows 10 Cloud zu versuchen. Das Unternehmen hat sich mit den Verantwortlichen zusammengesetzt und die Punkte ausgearbeitet, die wichtig sind und die Kaufentscheidung beeinflussen. Chromebooks mit Chrome OS sind günstig, bieten eine lange Laufzeit und sind schnell einsatzbereit. Genau das sollen Windows-10-Cloud-Geräte auch bieten. Microsoft hat deswegen eine interessante Vergleichstabelle mit den Systemvoraussetzungen und Eigenschaften erstellt.

Windows 10 Cloud kann nicht in jedem Punkt mit einem Chromebook mithalten, ist aber nah dran und könnte über einen niedrigen Preis Interesse erzeugen. Microsoft soll sogar ein eigenes Surface-Netbook planen.

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Windows 10 Cloud muss sicher und verwaltbar sein

Der Nachteil, dass sich unter Windows 10 Cloud nur Apps aus dem Windows Store installieren lassen, ist einer der wichtigste Punkte für den Einsatz in Schulen. Die Bildungseinrichtungen benötigen die Verwaltbarkeit, um so festzulegen, worauf die Schüler Zugriff haben. Es soll aber trotzdem möglich sein, normale Programme zu installieren, wenn es sein muss. Weiterhin soll es die Möglichkeit geben, Windows 10 Cloud freizuschalten, um daraus eine Home- oder Pro-Version zu machen.

Windows 10 Cloud soll zudem nur die interne Bezeichnung sein, die Microsoft verwendet. Der finale Name könnte „Windows 10 S“ lauten. Damit könnte sich Microsoft keinen Gefallen tun, sondern wie damals mit Windows RT für Verwirrung sorgen. Für den deutschen Markt ist das Konzept mit dem neuen Windows nicht gedacht, denn hierzulande haben Chromebooks keine große Bedeutung. Viele neue Modelle erscheinen nur in den USA.

Quelle: windowscentral

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