Windows 10 Creators Update: Benutzer erhalten mehr Kontrolle über Updates

Peter Hryciuk 1

Microsoft wird das Creators Update für Windows 10 in wenigen Wochen kostenlos zum Download anbieten und den Benutzern darin deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten für Updates geben.

Introducing the Windows 10 Creators Update.

Windows 10 Creators Update bringt mehr Kontrolle

Mit der Einführung von Windows 10 kamen auch die automatischen Updates in das Betriebssystem, die teilweise zu unmöglichen Zeitpunkten durchgeführt werden. Nutzer von Windows 10 Home haben nur sehr wenige Möglichkeiten, um Updates zu verzögern oder zu verhindern. Das soll sich mit dem Creators Update ändern. Hat man die neue Version installiert, wird man auch mehr Kontrolle über das Update-Verhalten des Betriebssystems bekommen. Die Updates werden zwar weiterhin automatisch installiert, zukünftig aber mit mehr Rücksicht auf die Nutzer.

Windows-Update-zeitplan

So kann der Benutzer selbst festlegen, wann ein Update installiert wird – bisher hat das Windows 10 eigenständig gemacht. Weiterhin können die aktiven Stunden, in denen keine Updates installiert werden sollen, umfangreicher ausfallen. Bislang konnte die maximale Spanne bei 12 Stunden liegen. Das mag für einen normalen Arbeitstag ausreichen, wer aber mit größeren Unterbrechungen arbeitet, wird durch unvorhergesehene Updates extrem gestört.

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Updates könnten verschoben werden

Windows-Update-snooze

Verhindern lassen sich Updates in Windows 10 zwar weiterhin nicht, dafür aber verschieben. Über eine „Schlummer“-Taste lässt sich ein Update um drei Tage verzögern. In dieser Zeit wird man von dem Update nicht mehr gestört. Eine gute Möglichkeit, um abzuwarten, ob mit neuen Updates Probleme auftauchen – was in der Vergangenheit durchaus schon passiert ist.

Besonders bei nicht so leistungsstarken Systemen haben Updates die Performance spürbar negativ beeinflusst. Das soll sich unter Windows 10 mit installiertem Creators Update ebenfalls ändern. Im besten Fall sollen die Benutzer überhaupt nicht mitbekommen, dass im Hintergrund eine Aktualisierung durchgeführt wird. Es soll zudem weniger Neustarts geben, sodass das System länger durchgängig arbeiten kann, obwohl Updates installiert werden.

Das klingt nach wichtigen und richtigen Entscheidungen, die Microsoft auf Basis des Feedbacks der Nutzer nun mit dem Creators Update für Windows 10 umsetzt. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen aber dabei, dass Updates automatisch aufgespielt und somit neue Funktionen eingeführt werden.

Quelle: Windows-Blog

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