Microsoft wird in Windows 10 Redstone die Backup-Funktion zur Sicherung von Daten erweitern und den eigenen Cloud-Service OneDrive in den Fokus rücken. In der geleakten Windows 10 Build 14278, die nicht offiziell zum Download bereitgestellt wurde, ist die Funktion erstmals aufgetaucht. Damit könnte man wie unter Windows 10 Mobile einen neuen Windows 10-PC direkt über die Cloud einrichten und müsste Einstellungen, Apps und Spiele nicht mehr manuell installieren.

 

Windows 10

Facts 
Windows 10 - How to Windows and OneDrive

Windows 10 Redstone: Backup über Microsoft OneDrive

Die Cloud gewinnt für Microsoft immer mehr an Bedeutung und soll demnach auch immer tiefer in die eigenen Betriebssysteme eingegliedert werden. Bereits jetzt versucht Microsoft die Nutzer von Windows 10 PCs und Smartphones zur Nutzung des Onlinespeichers zu bewegen, indem man z.B. den automatischen Upload der Fotos ermöglicht. So hat man die Bilder auf jedem Endgerät zur Verfügung, welches mit dem gleichen Microsoft-Account genutzt wird.

Windows 10 redstone backup Onedrive_01

Mit dem kommenden Redstone 1-Update wird Microsoft OneDrive noch tiefer ins System integrieren und erstmals die Datensicherung über den Cloud-Service ermöglichen. Ein Screenshot der geleakten Windows 10 Build 14278 bestätigt die Funktion bereits, wobei das neue Feature bisher nur intern bei Microsoft ausprobiert werden kann, während Windows Insider wohl noch etwas warten müssen. Gut möglich, dass das Backup noch nicht komplett ohne Fehler funktioniert.

Auch interessant: Was ist OneDrive?

Bilderstrecke starten(61 Bilder)
Die 60 dümmsten & lustigsten Fehlermeldungen von Windows, macOS & Co.

Komplettes Backup in Microsoft OneDrive?

Die große Frage wird sein, ob die Windows 10-Nutzer dann tatsächlich auch ein komplettes Backup des Systems in OneDrive speichern können. Microsoft hatte zuletzt den freien Speicher limitiert und selbst für Office 365-Abonnenten auf 1 TB gesenkt. Laut dem Screenshot beschränkt man sich wie in Windows 10 Mobile auf das Startmenü und Passwörter, die man in den einzelnen Anwendungen gespeichert hat. Es soll aber auch weitere Optionen geben, mit denen man den Umfang des Backups selbst festlegen kann. Wenn man also genug OneDrive-Speicher zur Verfügung hätte, könnte man zukünftig eventuell auch eine volle Datensicherung machen. Ist man mit dem Internet verbunden, würden die Informationen immer auf dem neusten Stand gehalten werden.

Surface Pro 4 bei Amazon

Quelle: thurrott via drwindows

Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.

Peter Hryciuk
Peter Hryciuk, GIGA-Experte für Smartphones, Tablets, Android, Windows und Deals.

Ist der Artikel hilfreich?