x64 und x86 – Unterschiede & Folgen erklärt

Robert Schanze

Die Begriffe x64 und x86 tauchen immer wieder auf, sowohl wenn es um Software (Betriebssysteme) geht als auch wenn von Hardware (Prozessoren) die Rede ist. Wir erklären, was der Unterschied zwischen x64 und x86 ist und was die Folgen sind.

Weitere Tipps für Windows 10.

x64 und x86: unterschiedliche Prozessortypen

Meistens trifft man auf die Bezeichnungen x64 und x86, wenn man Software oder Betriebssysteme herunterladen möchte. Die Begriffe beziehen sich dabei auf die Prozessor-Architektur von Prozessoren (CPUs).

x64 steht für 64-Bit, x86 für 32-Bit:

  • 64-Bit-Prozessoren sind leistungsfähiger und können in Windows mehr Arbeitsspeicher ansprechen und nutzen
  • 32-Bit-Prozessoren können dagegen standardmäßig maximal mit 4 GB RAM arbeiten, egal ob ihr mehr verbaut habt.
  • Auf PCs mit 64-Bit-CPUs könnt ihr Windows als 64-Bit-Version installieren, die bedeutend schneller läuft.
  • Ebenso könnt ihr mit 64-Bit-CPU Programme nutzen, die für 64-Bit optimiert sind; 32-Bit-Programme laufen dort aber ebenso.
  • Auf einer 32-Bit-CPU und -Betriebssystem könnt ihr aber keine 64-Bit-Software laufen lassen.

Früher gab es Betriebssysteme und Prozessoren mit 16-Bit. Dann kam 32-Bit und nun 64-Bit. Man sieht wohin die Reise geht. Mittlerweile gibt es nur noch wenige 32-Bit-Rechner zu kaufen. Ihr benötigt sie noch, wenn ihr beispielsweise sehr alte Software habt, die in einem 64-Bit-Umfeld nicht funktioniert – das ist aber die Ausnahme.

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Welches Mainboard habe ich? Motherboard herausfinden!

x64 oder x86 – was habe ich? Prozessor herausfinden

Möchtet ihr wissen, über welche Prozessorart ihr verfügt, könnt ihr das so herausfinden:

  1. Ein erster Anhaltspunkt ist das Betriebssystem: Wenn ihr ein 64-Bit-Betriebssystem installiert habt, habt ihr eine 64-Bit-CPU. 32 oder 64 Bit? Herausfinden, welches Windows-System läuft.
  2. Da jedoch auf einer 64-Bit-CPU auch ein 32-Bit-Betriebssystem laufen kann, könnt ihr dennoch einen 64-Bit-Prozessor haben, auch wenn Windows 32-Bit installiert ist.

Wenn auf eurer CPU also ein 32-Bit-Windows läuft, könnt ihr so sicher sein:

  1. Öffnet die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten.
  2. Tippt nun den Befehl ein: wmic cpu get architecture

  3. Windows gibt eine Zahl aus, hier ist die Erklärung:
    • 0: Ihr habt einen 32-Bit-Prozessor.
    • 6: Ihr habt einen 64-Bit-Prozessor von AMD.
    • 9: Ihr habt eine 64-Bit-CPU von Intel.

Wenn ihr einen 64-Bit-Prozessor habt, auf dem Windows als 32-Bit-Version installiert ist, keine Panik: Windows 10: Von 32-Bit- auf 64-Bit-Version wechseln – So geht’s legal und kostenlos. Weitere Prozessor-Infos bekommt ihr mit dem kostenlosen Tool CPU-Z.  Ihr könnt übrigens auch bei Smartphones herausfinden, ob ihr eine 32- oder 64-Bit-CPU habt.

Was haltet ihr von der Namensänderung von Windows 9 auf Windows 10?

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