Odys WinPad V10 kann im ersten Test durchaus überzeugen

Peter Hryciuk
Odys WinPad V10 kann im ersten Test durchaus überzeugen

Mit dem Odys WinPad V10 ist aktuell ein 10,1 Zoll großes Windows 8.1 Tablet mit echtem Tastatur-Dock im Angebot. Da trifft es sich ganz gut, dass die Kollegen von Notebookcheck dazu einen ersten Test veröffentlicht haben und man so einen guten Eindruck davon bekommt, was einem mit dem Gerät erwartet. Tatsächlich scheint das Gerät im Test ziemlich gut abzuschneiden, wenn man bedenkt, dass es nur 249€ in der UVP kostet. Aktuell wird es mit einem Preis von 199€ (Link zum Angebot) sogar noch günstiger angeboten und steht somit noch attraktiver da. Der Test deckt die Stärken und Schwächen auf, wobei auch immer der günstige Preis im Hinterkopf behalten werden muss.

Odys WinPad V10 im ersten Test

Wirklich viele Informationen gab es zum Odys WinPad V10 bisher nicht. Das 10,1 Zoll große Windows 8.1 Tablet wurde vor einigen Wochen als etwas aufgerüstete Version des Windesk X10 eingeführt. So gibt es hier z.B. direkt 2 GB RAM, was der Performance durchaus zugutekommt, wie auch der Tablet Test belegt. Alle normalen Tätigkeiten wie z.B. Office, Internet, das Betrachten von Bildern oder Hören von Musik funktioniert natürlich ohne Probleme. Bei Spielen sieht es da schon anders aus. Casual Games aus dem Windows Store, die grafisch keine große Herausforderung sind, laufen auch. Echte PC-Spiele gar nicht oder nur bei niedrigsten Einstellungen. Da sollte man sich keine großen Hoffnungen machen. Trotzdem arbeitet der Intel Bay Trail Z3735F Quad-Core-Prozessor zuverlässig und sorgt auch für eine relativ lange Laufzeit von über 6 Stunden - also genau so viel, wie Odys auch angibt. Vom 32 GB großen internen Speicher bleiben 14 GB für den Nutzer übrig. Die Lese- und Schreibwerte sind für eMMC-Speicher nicht so schlecht mit ca. 166 und 68 MB/s. Der Speicher lässt sich per microSD-Karte aufstocken.

Odys_Winpad_V10_Ausseneinsatz_NBC

Das 10,1 Zoll große IPS-Display bietet eine gute Darstellung und ist auch angenehm hell. Für den Einsatz im Freien würde man sich aber etwas mehr Helligkeit wünschen, um den Spiegelungen entgegenzuwirken. Die Anschlüsse befinden sich alle am Tablet. So gibt es dort einen Anschluss für das Netzteil, einen Micro-USB-2.0-Port und einen Micro-HDMI-Port. Odys legt auch einen Adapter bei, der einen normalen USB-Anschluss erzeugt. Trotzdem wäre ein normaler USB-Port in voller Größe angenehmer. Den Adapter hat man mit Sicherheit nicht immer dabei. Insgesamt fällt das Tablet mit 680 Gramm recht schwer aus.

Odys_Winpad_V10_Tastatur-NBC

Zum Lieferumfang des Odys WinPad V10 gehört auch ein Tastatur-Dock. Die Tasten machen einen guten Eindruck und besitzen einen guten Druckpunkt. Wegen der Größe des Tablets von nur 10,1 Zoll, fällt die Tastatur natürlich trotzdem relativ klein und kompakt aus. Gehalten wird das Tablet mit Magneten am Dock, es gibt keine feste Verbindung. Trotzdem wirkt die Konstruktion so deutlich stabiler als bei den Tastatur-Covern der Konkurrenz. Um ein Umkippen zu vermeiden, wenn man das Tablet eingesteckt hat, bringt das Dock allein 640 Gramm auf die Waage. So kommt das komplette Gerät auf relativ schwere 1,34 kg. Ein zweiter Akku im Dock ist leider nicht verbaut.

Wer sich für das Odys WinPad V10 interessiert, sollte sich den Test von Notebookcheck in Ruhe durchlesen. Das 10,1 Zoll große Windows 8.1 Tablet ist für den Preis durchaus gelungen. Da es aktuell auch noch reduziert angeboten wird bis zum 4. Januar 2015, sollte man sich einen Kauf überlegen. In dem Preisbereich scheint es zumindest nicht die schlechteste Wahl zu sein.

Was sagt ihr zum Odys WinPad V10?

Danke Werner

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