WinLED

Marco Kratzenberg

Die deutsche Freeware WinLED ermöglicht die Kontrolle über Laufwerke, deren LED man nicht sehen kann oder die keine haben. So kann man endlich sicher sein, dass alle Daten auf einen USB-Stick geladen wurden, bevor man ihn abzieht!

Der WinLED Download muss installiert werden und setzt das Microsoft .NET Framework voraus. Das dürfte bei den meisten von uns sowieso bereits installiert sein. Danach präsentiert sich das Tool als kleines Icon in der Taskleiste.

WinLED nutzen

WinLED sieht aus wie eine der LEDs, die wir an manchen Festplatten, CD-Laufwerken und früher auch an Diskettenlaufwerken hatten. Es gibt zwei Farben, grün und rot. Um exakt zu sein, gibt es außerdem noch die Farbe schwarz. Schwarz ist das Icon, wenn gerade überhaupt keine Zugriffe auf Laufwerke erfolgen. Rot flackert WinLED bei Schreibzugriffen und grün bei Lesezugriffen.

Nützlich ist das Tool vor allem, wenn man den Rechner unter dem Tisch stehen hat, eventuelle LEDs überhaupt nicht sehen kann, oder wenn man USB-Sticks ohne LED nutzt. Außerdem stellen viele Nutzer externe Festplatten oft so auf den Schreibtisch, dass sie nur den hinteren Teil sehen, weil sich dort alle Kabelanschlüsse befinden. Die LED ist auch da auf der falschen Seite. Da aber gerade externe Laufwerke von Datenverlust bedroht sind, lohnt sich hier der Einsatz von WinLED.

Der Windowsschreibcache sorgt manchmal dafür, dass in Wirklichkeit noch Daten geschrieben werden, obwohl es nicht so aussieht. Wer dann etwa einen USB-Stick abzieht, kann wichtige Daten verlieren. In solchen Fällen sollte man WinLED nutzen und immer ein Auge auf das Icon in der Taskleiste haben.

Update Version 1.4

WinLED kann jetzt auch die LED-Farben gelb/blau nutzen, um so jenen Anqwendern mit einer Rot-Grün-Schwache zu helfen. Die neue Funktion Trend-Diagramm reduziert die Refresh-Rate und somit auch die Systemlast.

WinLED in den Vordergrund bringen

Um zu funktionieren, muss das Programm WinLED nicht speziell konfiguriert werden. Allerdings wird das Programm beim Start im Traybar, also rechts in der Taskbar positioniert. Und wenn man da keine Vorgaben erteilt, wird das Programm von der Leiste in das Popup-Fenster verschwinden. Um WinLED zu nutzen, müsste man also immer erst dieses Fensterchen in den Vordergrund bringen. Das ist natürlich ebenso unpraktisch wie unnötig. Klickt man auf diese Leiste und dann auf den nach oben weisenden Pfeil, so öffnet sich das Anzeigefenster. Unten in diesem Fenster gibt es den Link „Anpassen“. Der öffnet einen Dialog, in der man die Anzeigeeinstellungen aller Programme vornehmen kann, die im Tray enthalten sind. Normalerweise – und das ist auch bei WinLED so – steht das auf Symbol und Benachrichtigungen ausblenden. Um das Icon immer in der Leiste zu sehen, suchen wir zuerst nach dem Namen „Storage Activity Indicator Applet“ und schaltet dieses dann auf „Symbol und Benachrichtigungen anzeigen“. Fortan wird die WinLED immer in der Taskleiste zu sehen sein.

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