WinMend Folder Hidden

Marco Kratzenberg

Mit dem Freeware-Tool WinMend Folder Hidden können wir Dateien und ganze Ordnerstrukturen in Windows vor neugierigen Augen verstecken. Mit wenigen Klicks verschwinden die Daten oder werden wieder sichtbar.

Die deutschsprachige Software ist sehr einfach zu bedienen und speichert die versteckten Daten so, dass sie im Windows-Explorer nicht mehr zu sehen sind. Mit einem Passwort wird zudem der Zugriff auf das Programm gesichert.

WinMend Folder Hidden macht Daten unsichtbar

Mit relativ einfachen Tricks schafft es WinMend Folder Hidden, dass nicht nur einzelne Dateien, sondern sogar ganze Ordner samt Unterordnern verschwinden. Das Programm versteckt ausgewählte Daten so, dass sie im Windows Explorer einfach nicht mehr zu finden sind.

Wer nun Windows startet und nach bestimmten Daten sucht, der wird enttäuscht. Auf der Festplatte befindet sich scheinbar nichts für neugierige Augen. Doch wer das Tool startet und sein Passwort eingibt, der bekommt eine Liste der versteckten Dateien und Verzeichnisse zu sehen. Dann muss man sie nur noch auswählen und mit einem Klick auf den Button „Zeigen“ wieder sichtbar machen. Sofort tauchen die Daten auch wieder im Windows-Explorer auf und können ganz normal genutzt werden.

Wie sicher ist WinMend Folder Hidden?

Für den normalen Durchschnittsanwender an einem familiengenutzten PC ist WinMend Folder Hidden hervorragend geeignet, um Daten vor anderen zu verstecken. Allerdings bezieht sich dieses Verstecken eben nur auf den Windows-Explorer. Dateimanager wie der Total Commander zeigen uns immerhin schon das Vorhandensein eines Ordners namens Winmend~Folder~Hidden an. Und Tools wie der XYporerFree geben uns sogar Zugriff auf diese Daten.

Das Tool ist also schnell und für den Hausgebrauch bzw. an Arbeitsplätzen mit durchschnittlich PC-begabten Kollegen perfekt geeignet, um Ordner unsichtbar zu machen. Aber seine Firmengeheimnisse sollte man dem Programm nicht unbedingt anvertrauen. Da sollte man sich wohl besser auf Verschlüsselungstechniken verlassen und sich auf Werkzeuge wie den TrueCrypt-Ersatz VeraCrypt verlassen.

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