Augen auf beim Download - Virus durch WinRAR-Dateien vermeiden

Martin Maciej

Obwohl der Download von WinRAR Nutzern ein effektives und sicheres Programm zum Erstellen von Archiven, sowie Extrahieren von gepackten Dateien auf den Computer bringt, sollte man auch bei der Arbeit mit WinRAR die Augen offen halten, damit man sich keinen Virus einfängt.

Je nachdem, aus welcher Quelle man eine mit WinRAR gepackte Datei bezieht, ist es möglich, dass die Ersteller des ArchivsWinRAR-Archive Viren mit böswilliger Absicht einen Virus in die WinRAR-Datei integriert haben. Neben dem Ersteller des Archivs können auch Hacker von außen durchaus Viren in WinRAR-Archive auf einem Server durch einen gezielten Angriff einfügen.

Hackern verstecken Viren in WinRAR-Archiven

Um sich nicht mit einem Virus durch WinRAR-Archive zu infizieren, sollte man stets im Auge behalten, aus welchen Quellen man seine gepackten Dateien bezieht. Besonders nicht vertrauenswürdige Download-Portale oder Warez-Seiten locken mit gratis Downloads, z. B. aktueller Filme oder Games. Nimmt man solch ein Angebot in Anspruch, begeht man in so einem Falle nicht nur eine eventuelle Urheberrechtsverletzung, die durchaus teure Konsequenzen mit sich ziehen kann, sondern liefert sich der Gefahr aus, durch den Download Viren statt Entertainment auf den Computer zu laden. Ist kein oder nur ein veralteter Virenscanner auf dem Computer eingerichtet kann ein Virus bereits während des Entpackvorgangs den Weg auf den heimischen Rechner finden, so dass Angreifer z. B.  Schadsoftware ausführen und persönliche Daten kapern können.

Virenscanner als Schutz vor Viren aus WinRAR

Bei allen heruntergeladenen WinRAR-Archiven sollte man zunächst sichergehen, dass diese aus einer sicheren Quelle stammen. Zudem sollte jedes mit WinRAR erstellte Archiv direkt nach dem Download und vor dem Entpacken auf Viren überprüft werden.  Besitzt man eine zuverlässige Antivirensoftware, werden die meisten Viren in WinRAR-Dateien bereits beim Download, spätestens aber beim Entpackvorgang erkannt und direkt gelöscht, bzw. in Quarantäne verschoben, so dass eine potentielle Gefahr für den eigenen PC aus dem Weg geräumt wird.

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