WinRAR ist für viele Nutzer die erste Alternative, wenn es darum geht, Archive auf der Festplatte zu Erstellen und zu entpacken. Damit die Dateien in vollständiger Form bei anderen Benutzern ankommen und diese ordnungsgemäß entpackt werden können, lohnt es sich, dem WinRAR-Archiv Wiederherstellungsinformationen hinzuzufügen.

Hat man ein Archiv auf der Festplatte, das sich nicht Entpacken lässt, ist das ärgerlich. Es gibt einige Mittel und Methoden, um eventuell an die Inhalte eines defekten Archivs zu gelangen. Um selber bei der Erstellung von Archiven zu vermeiden, dass diese beim Datentransport beschädigt werden, sollte man mit dem WinRAR Download die Möglichkeit nutzen, Wiederherstellungsinfos einzurichten.

Wiederherstellungsinformationen in WinRAR hinzufügen

Das Einrichten der Wiederherstellungsinfos in WinRAR bietet sich an, um zuverlässigere Archive zu erstellen. Auf diesem Wege lassen sich lästige CRC-Fehler vermeiden. Diese beinhalten redundante Informationen, mit deren Hilfe WinRAR auch defekte Archive erfolgreich entpackt.  In der Voreinstellung wird dafür 1 % der eigentlichen Archivgröße in Anspruch genommen. Über „Erweitert“ kann man diesen Bedarf jedoch manuell einrichten. In der rechten oberen Ecke finden sich die Einstellungen für die Wiederherstellungsinformationen. Geben Sie hier einen höheren Prozentwert an, nimmt das archivierte Resultat zwar mehr Speicherplatz auf der Festplatte ein, dafür ist es aber gegen eventuell auftretende Probleme, z. B. bei Download besser gerüstet, so dass die Datei mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ordnungsgemäß am Ziel ankommt. Maximal kann die Größe der Herstellungsinformationen 10 % der ursprünglichen Größe des Archivs betragen.

WinRAR Wiederherstellungsinfo Aktivieren Sie in WinRAR die Option „Wiederherstellungsinfo“, damit ein Archiv nicht beschädigt werden kann

WinRAR - Wiederherstellungsinfos durch Paritätsbit

Die Wiederherstellungsinformationen in WinRAR liegen in Paritätsdaten vor. Hierbei wird einer festgelegten Bitanzahl ein Extrabit, das Paritätsbit, beigefügt. In der Regel handelt es sich um 7 Bits, die sich mit dem Paritätsbit zu einem Byte zusammenfügen. Dieses wird auch Codewort genannt. Der Wert des Paritätsbits richtet sich nach der Anzahl der Einserbits. Ist die Bitanzahl des Codeworts gerade, erhält das Paritätsbit den Wert 0, andernfalls den Wert 1. Für eine weitere Gewährleistung der Archiv-Sicherheit sollten die Option „Solides Archiv“ aktiviert werden.