Rund eine Woche nach Veröffentlichung befindet sich Yosemite auf 12,8 Prozent der Macs in Nordamerika. Mavericks verbreitete sich 2013 ähnlich schnell. Für Yosemite ist der Erfolg jedoch ungleich größer.  

 

OS X 10.9

Facts 

Chitika Insights hat in den USA und Kanada mehrere Zehn-Millionen Macs über sein eigenes Anzeigen-Netzwerk erfasst. Innerhalb der vergangenen Woche kletterte der Anteil von OS X 10.10 Yosemite auf 12,8 Prozent. Mavericks war im vergangenen Jahr zum gleichen Zeitpunkt auf 12,4 Prozent der Macs installiert.

Einen Vorsprung hatte Yosemite vor allem zu Beginn: Ein Prozent der in Nordamerika erfassten Geräte arbeitete am Release-Tag bereits mit dem neuen System - doppelt so viele wie 2013 mit Mavericks. Grund dafür dürfte auch ein kostenloses Beta-Programm sein, das der Hersteller schon im Sommer gestartet hatte.

In absoluten Zahlen ist Yosemite seinem Vorgänger weiter voraus, als es die Anteile vermuten lassen: Allein im letzten Quartal hatte Apple 5,5 Millionen Macs verkauft.

Mountain Lion wurde seinerzeit deutlich langsamer angenommen. OS X 10.8 war das letzte Betriebssystem, für das Anwender bezahlen mussten.

OS X 10.10 Yosemite - Viel iOS für den Desktop

Mit OS X 10.10 Yosemite verfolgt Apple vor allem ein Ziel: Das Desktop-Betriebssystem für MacBooks, iMacs, Mac mini und Mac Pro soll noch besser mit iPhone und iPad zusammenarbeiten - auch optisch. Das heißt: Für den Anwender sollen Grenzen zwischen beiden System verschwinden, vor allem durch Handoff und Continuity. Hinter den Begriffen stecken mehrere Funktionen: Beispielsweise lassen sich künftig Anrufe annehmen und tätigen.

Auch erscheinen nun SMS-Mitteilungen in der Nachrichten-Applikation auf den Mac. Dokumente (aber auch Webseiten und E-Mails) lassen sich beim Bearbeiten an ein anderes Gerät „weitergeben“, das heißt: Auf dem jeweils anderen Rechner oder iOS-Gerät erscheint ein Hinweis auf das Dokument, das gerade an einem anderen Gerät geöffnet ist. Mit einem Klick kann man dann dort weitermachen, wo man zuvor aufgehört hat.