Die Touch Bar im MacBook Pro ist ein OLED-Display. Ein Patentantrag zeigt, dass Apple auch über ein E-Ink-Display nachgedacht hat. Ein solches könnte aber auch in anderen Geräten wie einem iPad zum Einsatz kommen.

Apple Patent beschreibt E-Ink-Touch Bar

Das US-Patent- und -Markenamt hat einen Patentantrag veröffentlicht, den Apple bereits im Jahr 2013 eingereicht hatte. In diesem beschreibt das Unternehmen in erster Linie die Touch Bar – allerdings eben nicht in Form eines OLED-Displays, sondern als E-Ink-Display.

E-Ink ist die Display-Technologie, die beispielsweise in einem E-Book-Reader wie Amazons Kindle zum Einsatz kommt. Ein Nachteil ist, dass das Display deutlich langsamer ist als OLED- oder LC-Displays, insofern also keine Animationen möglich sind, wie sie auf der Touch Bar zu sehen sind. Dafür ist die Technologie aber sehr stromsparend: Das Display verbraucht keinerlei Energie, um Inhalte anzuzeigen; lediglich für das Ändern der Inhalte benötigt es (wenig) Strom.

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E-Ink-Tasten in zukünftigen MacBooks?

Bekanntlich hat sich Apple beim MacBook Pro für ein hübscheres Erscheinungsbild mit Farben und Animationen, also für ein OLED-Display entschieden. Dennoch könnte die Idee des Einsatzes von E-Ink-Technologie interessant werden: Nach der Präsentation des MacBook Pro erklärte Apples Design-Chef Jonathan Ive, dass die Touch Bar „nur der Anfang“ einer Entwicklung zukünftiger MacBooks sei.

Möglicherweise will Apple die ganze Tastatur zu einem dynamischen Eingabegerät machen – es gab bereits Gerüchte, denen zufolge Apple ein Magic Keyboard mit E-Ink-Display plant, das also verschiedene Beschriftungen der einzelnen Tasten anzeigen kann.

Apples Patentantrag beschreibt auch die Integration einer E-Ink-Touch-Bar in den Rahmen eines Tablets, also eines iPad. Es lässt sich aber darüber streiten, ob ein weiterer Touchscreen direkt neben dem Hauptbildschirm so sinnvoll wäre.

Quelle: US-Patent- und -Markenamt via AppleInsider

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