Das Apple Event in der Zusammenfassung: MacBook Pro mal drei

Thomas Konrad 32

Ein neues MacBook Pro mit Touch Bar und Touch ID, eine App für ein zusammengeführtes TV-Erlebnis und eine MacBook-Air-Alternative: Wir fassen die Neuerungen des Apple Events zusammen.

Das Apple Event in der Zusammenfassung: MacBook Pro mal drei

„Willkommen zurück auf unserem Campus!“ Mit diesen Worten eröffnete Apple-CEO Tim Cook die heutige Veranstaltung. Wenige Sekunden später war schon das erste Produkt vorgestellt: Eine Website, die sich ganz den Bedienungshilfen in macOS und iOS verschrieben hat.

Apple MacBook Pro: Offizieller Spot – Accessibility Sady.

Zu Beginn erinnert Cook noch einmal an das neue iPhone und an die tollen Fotos, die man damit aufnehmen könne. Einsendungen von iPhone-7-Kunden zeigt Cook auf der Leinwand in Apples „Town Hall“ — zum letzten Mal findet hier ein Apple Event statt.

Apple TV

Nach ein paar kleineren Updates zum Unternehmen — Apple Pay in Japan und die morgen erscheinende Nike-Version der Apple Watch 2 — kam Cook auf Apples Set-Top-Box Apple TV zu sprechen. 8.000 Applikationen stehen aktuell für die kleine Box bereit, vor Weihnachten soll der mittlerweile Microsoft gehörende Klötzchen-Weltenbauer Minecraft hinzukommen.

Auch Twitter hat eine neue App für Apple TV: Sie stellt Sportsendungen und Nachrichtensendungen einen Twitter-Stream mit passenden Reaktionen zur Seite und vereint populäre Inhalte so auf dem größten Bildschirm zuhause.

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Apples neue App „TV“ für Apple TV, iPhone und iPad

Auch Apple war nicht untätig: Eine neue Apple-TV-App namens „TV“ soll Serien, Filme und mehr in einer Benutzeroberfläche zusammenfassen. Die App schlägt außerdem neue Serien und Filme vor — sie stammen aus den eigenen Apps der Programmanbieter und sind damit direkt abspielbar. Siri bekommt neue Aufgaben: Apples Sprachassistent kann Nutzer künftig ohne Umwege an Live-Inhalte weiterleiten.

MacBook Pro mit Touch Bar und Touch ID

Apple MacBook Pro: Offizieller Spot – Reveal.

Apple feiert diese Woche einen Geburtstag: Das erste Notebook aus Cupertino wurde vor genau 25 Jahren vorgestellt. Das Trackpad, Wi-Fi, Unibody-Design und mehr: Zahlreiche Innovationen hat Apple in den vergangenen Jahren geliefert. Das wiederhole sich heute, und zwar mit dem neuen MacBook Pro.

Die Bildschirmgrößen übernimmt die neue Generation vom Vorgänger. In Silber und Spacegrau sind die Geräte erhältlich, die zudem dünner sind als die letzte Baureihe.

„Alles ist neu,“ erklärt Phil Schiller: Das MacBook Pro verfügt über ein doppelt so großes Trackpad und eine neuartige Tastatur — sie übernimmt den Butterfly-Mechanismus des Retina-MacBooks, allerdings handelt es sich um die zweite Generation der Technik.

Apple MacBook Pro: Offizieller Spot – Touch Bar - So much to touch.

Apples neues MacBook Pro hat zwei Retina-Displays — ein gewöhnliches und einen schmalen Touchscreen-Streifen oberhalb der Tastatur. Apples neue „Touch Bar“ ersetzt die Reihe der F-Tasten und zeigt zum jeweiligen Kontext passende Inhalte an. Ist beispielsweise Safari geöffnet, zeigt Apples Touch Bar die Favoriten an. Die Aktionen sind aber nicht nur abhängig von der Anwendung, die gerade im Vordergrund ist, sondern auch von dem Ort, an dem man sich gerade in der Anwendung befindet. So kann man in einer Mail-App beispielsweise Wortvorschläge oder Emoji auswählen, Aktionen wie Labelzuweisungen ausführen und so weiter. In einer Musik-App kann man scratchen, im Videoplayer herumspulen, in Office-Programmen Textformatierungen anwenden, in Photoshop eine Farbe aus der Palette auswählen und so weiter. Ein weiteres Detail hatte Apple diese Woche schon selbst verraten: Am rechten Ende des neuen Displays ist ein Touch-ID-Sensor. Er ermöglich zum Beispiel einen schnellen Benutzerwechsel und das komfortable Bezahlen per Apple Pay.

Übrigens: Wer die Funktionsreihe doch einmal benötigt, kann sie mit der „fn“-Taste einblenden. Auch sonst lässt die Touch Bar keine Wünsche offen: Man kann sie beinahe nach Belieben konfigurieren.

67 Prozent heller und kontrastreicher ist das neue Display — und stellt im P3-Farbraum 25 Prozent mehr Farben da. Im Inneren arbeiten i5- und i7-Intel-Chips der sechsten Generation (und damit nicht der neuesten „Kaby-Lake“-Baureihe), neue Grafikchips, ein neues Lüftersystem und neue Lautsprecher. Apples MacBook Pro hat gleich vier Thunderbolt-3-Anschlüsse in USB-C-Form. Alle Anschlüsse können verschiedene Aufgaben übernehmen — und sind zugleich ein Ladeport.

Apple MacBook Pro: Offizieller Spot – Design, Performance and Features.

Ein neuer Mac für MacBook-Air-Kunden

Das MacBook Air mit 13,3-Zoll-Bildschirm ist womöglich Apples populärster Mac. Für Kunden, die sich bisher für dieses Gerät entschieden hätte, hat Apple eine Alternative auf Lager, erklärt Phil Schiller: Ein neues 13-Zoll-MacBook-Pro ohne Touch Bar und mit nur zwei Thunderbolt-Ports. Und natürlich zu einem „günstigeren“ Preis: Ab 1.699 Euro ist es zu haben.

Preise und Verfügbarkeit

Das neue MacBook Pro ohne Touch Bar und Touch ID kommt bereits heute in die Läden. Auf die Modelle mit Touch Bar muss man zwei bis drei Wochen warten. Das kleinere Modell kostet hierzulande mindestens 1.999 Euro, das größere rund 2.699 Euro.

Test: MacBook Pro 13 Zoll von 2016.

 

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