CES 2014: Erster Eindruck von PS Now

Jens Herforth 1

Auf der CES konnte ich auch einen ersten Eindruck zum neuen Dienst „PS Now“ gewinnen. Sony möchte die PlayStation über eine App an mobile Geräte und Fernseher bringen. Eine Konsole ist dann nicht mehr nötig, die Power kommt von externen Servern, lediglich eine stabile und kräftige Internetleitung ist dann nötig.

CES Sony PS Now.
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Dienste wie OnLive oder auch Nvidia Grid wollen vollwertige Spiele über einen Cloudservice auf kleine Geräte oder Fernseher bringen, ohne teure Konsolen zu benötigen. Solche Dienste kosten einen monatliche Beitrag, Spiele werden digital gekauft und auf externen Servern bereitgestellt. Der Vorteil: Man kann sich überall mit seinem Account verbinden und direkt loslegen. Auch mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones können hier äußerst potente Spiele wie God of War: Ascension abspielen, auf der Messe lief es ziemlich gut auf einer PS Vita.

Laut Arstechnica wurde bestätigt, dass ein Server vor Ort genutzt wurde, was nicht zuletzt an einer unheimlich schwierigen Internetverbindung (für alle vor Ort) lag. Das finde ich nicht weiter schlimm, doch sah man dort schon leichte Schwierigkeiten mit einer minimalen Latenz zwischen Eingabe am Controller und Aktion im Spiel. Minimal, aber spürbar, wenn man darauf achtet. wir sind gespannt, wie sich das Ganze auf einem Smartphone spielt und ob eine normale UMTS Verbindung ausreicht. Per HDMI/MHL Kabel hätte man dann ganz schnell eine PS3 zur Hand, mit der man mal eben ein Spiel nach Wahl bei einem Freund zocken könnte. Netter Gedanke!

Interessant: Jeder Hersteller mit PlayStation Zertifikat wird eine Anbindung an PS Now benutzen können. Samsung, LG und co. könnten also über eine einfache Lizenzierung ebenfalls in Zukunft Zugriff zu dem Netzwerk bekommen, gleiches gilt für Smartphone Hersteller. In der Vergangenheit war HTC schon an einer Lizenzierung dran.

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