Feuer und Flamme fürs Deichbrand: Bericht und Fotos vom Festival 2014

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17. bis 20.Juli 2014 – Vor 10 Jahren wurde George W. Bush wiedergewählt. Es war das Jahr der Technik und die EU wuchs um zehn weitere Mitgliedsstaaten an. Auch das Deichbrand startete 2005 als nördlichstes Festival Deutschlands. Damals noch mit 500 Besuchern direkt hinter dem Deich, hat sich das Deichbrand heute zu einer festen Größe in der Festivallandschaft gemausert. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kamen über 40.000 Festivaler an die Nordseeküste, um vier Tage lang fast 70 Künstler und Bands am Seeflughafen Cuxhaven/Nordholz zu feiern. 

Für Marc Engelke, Geschäftsführer des Veranstalters ESK Events war diesjährige Deichbrand ein Sechser im Lotto ohne Zusatzzahl, denn vom Wettergott gab es passend zum Jubiläum pralle Sonne und einen Hitzerekord geschenkt. Die Rettungskräfte der Johanniter hatten laut Einsatzleiter Thorsten Ernst bis zum Sonntagnachmittag weit über 3.000 Einsätze. Überall auf dem Festivalgelände zog es die Zuschauer zu den Wasserspendern und sie suchten auch den noch kleinsten Fleck Schatten auf. Die Devise lautete während des gesamten Wochenendes: viel trinken, aber wenig Alkohol. Tagsüber blieben viele erst einmal bei Ihren Zelten und entspannten sich dort, während die hartgesottenen Fans stundenlang in der Sonne auf Ihre Lieblingsbands warteten. Erst am Sonntag zogen einige Wolken auf und das Festivalgelände kühlte etwas ab.

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Deichbrand Nachbericht: Der Freitag

Bereits am Donnerstag waren zahlreich Fans angereist, um in Ruhe ihre Zelte aufzuschlagen oder das Deichbrand-Warm-Up im Palastzelt genießen. So war das Gelände auch schon am Freitagnachmittag, dem ersten Festivaltag, gut gefüllt. Im Palastzelt fand man neben etwas Schatten vor der unerbitterlichen Sonne, Acts wie „Massendefekt“,  „Turbostaat“ und „McFitti“ samt Konfetti. Auf der Hauptbühne gaben „Subway to Sally“ ihr mittelalterliches Spektakel zum Besten und danach ließ „Prinz Pi“ die Mädchenherzen höher schlagen. Panda-Rapper „Cro“ feuert seine Hits nur so hinaus, versorgt die Massen mit kaltem Wasser und „findet’s krass, dass sein Publikum noch so fit sei bei dieser Hitze“. Auch die gutgelaunten Securitys kühlten die Feiernden immer wieder mit den Feuerwehrschläuchen ab und reichten Wasser. „Sammy Deluxe“ bot mit Unterstützung von „Afrob“ einiges aus seinem Poesie-Album dar. Mit Punkrock aus Düsseldorf und den „Broilers“ ging es weiter in den Sonnenuntergang. Frontman „Paul Smith“ von Maximo Park freute sich über seine Deutschkenntnisse und rockte mit den Fans und Headliner „Biffy Clyro“ nahm die Firestage mit seinen Hits, viel Konfetti und Feuerbällen ein. Der krönende Tagesabschluss gebührte den Propheten von „K.I.Z„, die mit lauten Bässen und ihren typischen „Beleidigungen“ der begeisterten Menge einheizten.

Fotos und Text: Julia Langmaack und Dominik Fiolka

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