Eurovision Song Contest 2012, die Sieger? Russland, Zypern, Schweden (Youtube-Orakel)

M. Göbel 3
Eurovision Song Contest 2012, die Sieger? Russland, Zypern, Schweden (Youtube-Orakel)

And the Winner is… Russland! Gefolgt von Zypern und Schweden! … jedenfalls wenn man dem Eurovision-Youtube-Orakel glauben darf. Dort stehen die Omas von Buranovskiye Babushki mit über 3,5 Millionen Views unangefochten auf Platz Eins.

Achtung, Update: Hier zu den wirklichen Endergebnissen des Eurovision Song Contest 2012 - mit der Schwedin Loreen und „Euphoria“ als Sieger.

Ist das die Entscheidung? Über 3,5 Millionen Mal wurde das Video der russischen Teilnehmer am Eurovision Song Contest 2012 in Baku angeklickt - dahinter folgen Ivi Adamou mit „La La Love“ aus Zypern und 2.396.415 Klicks sowie die Schwedin Loreen mit „Euphoria“ und 1.460.044 Klicks. Knapp noch im Club der Millionenklicks sind Großbritannien, Türkei, Griechenland, Deutschland und Gastgeber Aserbaidschan.

Abgeschlagen dafür Songs, die auch von uns zu Favoriten ausgerufen wurden (siehe unsere ESC 2012 Top Ten), etwa der Norweger Tooji mit „Stay (17. Platz mit 522.043 Klicks), schlimmer noch die Dänin Soluna Samay mit „Should’ve Known Better“ (24. Platz mit 363.472 Klicks) oder ganz schlimm: die Italienerin Nina Zilli mit “L’Amore È Femmina“ auf dem letzten Platz (138.896 Klicks)!

Aber: Das Orakel ist fehlbar

Doch vorsicht: Das Youtube-Orakel ist natürlich fehlbar. Wir haben, um möglichst vergleichbare Werte zu bekommen, die Statistiken der offiziellen Videos ausgewertet, die im offiziellen Youtube-Kanal des Eurovision Song Contest veröffentlicht wurden (Stand: Samstag, 26. Mai, ca. 11 Uhr). Diese Videos wurden alle im Laufe des März hochgeladen, es gibt also da leichte Unterschiede. Aber viel stärker fällt ins Gewicht, dass es noch andere „offizielle“ veröffentlichungen mancher Songs gibt, die bei der Suche evtl. eher gefunden werden.

Die Fehlbarkeit des Systems zeigt auch der Vorjahressieger: Ell/Nikki mit „Running Scared“ haben sogar heute noch nicht die Million vollgemacht und haben trotzdem gewonnen. Es gibt also noch Hoffnung für Italien. Wobei Trends deutlich abzulesen sind, und vielleicht behalten wir am Ende Recht, und Russland gewinnt! Warten wirs ab und verfolgen die Veranstaltung heute Abend im Livestream mit!

Ihr wollt alle Finalteilnehmer nochmal sehen? Hier sind die sechs gesetzten Final-Teilnehmer, außerdem gibt es die Gewinner des ersten Halbfinale und die Gewinner des zweiten Halbfinales. Und auch wichtig: Bei all der Pop-Euphorie nicht vergessen, dass Austragungsort Aserbaidschan nicht gerade eine reine Weste hat, was Menschenrechte betrifft.

Hier das Ranking des Youtube-Orakels:
(Klickzahl der Videos im offiziellen Eurovision-Youtube-Channel Samstag 11 Uhr)

1. Russland: Buranovskiye Babushki – Party For Everybody (3.657.004)
2. Zypern: Ivi Adamou – La La Love (2.396.415)
3. Schweden: Loreen – Euphoria (1.460.044)
4. Großbritannien: Engelbert Humperdinck – “Love Will Set You Free“ (1.333.974)
5. Türkei: Can Bonomo – Love Me Back (1.314.002)
6. Griechenland: Eleftheria Eleftheriou – Aphrodisiac (1.035.771)
7. Deutschland: Roman Lob – “Standing Still“ (1.002.940)
8. Aserbaidschan: Sabina Babayeva – “When The Music Dies“ (1.001.390)
9. Serbien: Željko Joksimovic – Nije Ljubav Stvar (981.573)
10. Rumänien: Mandinga – Zaleilah (949.546)
11. Albanien: Rona Nishliu – Suus (797.170)
12. Spanien: Pastora Soler – “Quédate conmigo (Stay With Me)“ (728.781)
13. Island: Gréta Salóme & Jónsi – Never Forget (633.092)
14. Irland: Jedward – Waterline (624.096)
15. Bosnien-Herzegowina: Maya Sar – Korake Ti Znam (618.137)
16. Mazedonien (FYR): Kaliopi – Crno I Belo (599.840)
17. Norwegen: Tooji – Stay (522.043)
18. Estland: Ott Lepland – Kuula (503.507)
19. Malta: Kurt Calleja – This Is The Night (494.282)
20. Ukraine: Gaitana – Be My Guest (435.758)
21. Frankreich: Anggun – “Echo (You And I)“ (413.353)
22. Ungarn: Compact Disco – Sound Of Our Hearts (410.558)
23. Litauen: Donny Montell – Love Is Blind (366.947)
24. Dänemark: Soluna Samay – Should’ve Known Better (363.472)
25. Moldau: Pasha Parfeny – Lăutar (319.852)
26. Italien: Nina Zilli – “L’Amore È Femmina“ (138.896)

Bild: eurovision.tv/Thomas Hanses

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