Rock in Hockheim: Bericht und Fotos vom Rock'n'Heim-Festival 2014

Martin Maciej

Hockenheim, 15. bis 17. August – 35.000 Besucher pilgerten zur zweiten Auflage des „Rock’n’Heim“-Festivals auf die Rennstrecke des Hockenheimrings. Da es etwa 5.000 weniger verkaufte Tickets als bei der Premiere im Vorjahr gab, schuf die Konzertagentur Marek Lieberberg ein kompakteres Festival. Die Wege zwischen der Evolution- und der Revolutionstage und dem neuen Festivalzelt (Gorilla Club) wurden so deutlich verkürzt und das hochkarätige Line-Up sorgte drei Tage lang für musikalische Vielfalt.

Rock in Hockheim: Bericht und Fotos vom Rock'n'Heim-Festival 2014

Der Freitag beim Rockn’n’Heim

Nach „Wirtz“ und „Airbourne“ eröffneten die Alternative-Rocker „Donots“ aus Ibbenbühren am Freitag die Evolutionstage. Mit viel Sprungkraft und Power weiß Frontmann Ingo Knollmann das Publikum zu bestechen. Rockiger Sound und viele Hits machten den Donots-Auftritt unvergesslich. Neben den tanzenden Zuschauern entschied sich Sänger Ingo dann auch mal dazu, dass auch die Fotografen vorn aus dem Graben mal etwas für ihre Privilegien tun sollten. So forderte er sie prompt auf, die Bühne zu stürmen und mit ihm gemeinsam abzurocken.

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Danach gab es südafrikanischen Rap von „Die Antwoord“ auf die Ohren, der so ganz ohne Instrumente auf der Bühne auskam. Dafür konnte anschließend „Parov Stelar“ mit seinem Sampling-Archiv und mit Band-Unterstützung bei seinen Hits „Clap your hands“ und „All Night long“ einheizen. Später überzeugte Licht- und Laserexperte „Pretty Lights“ vor allem mit visuellen Effekten.

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Auf der Evolutionstage legten sich derweil „Billy Talent“ mit viel Leidenschaft ins Zeug. Neben vollem Körpereinsatz bei ihren großen Hits, outeten sich die vier Kanadier als Fans der deutschen Fußballnationalmannschaft. „Musstet ihr Brasilien wirklich 7:1 schlagen?“ fragte Sänger Benjamin Kowalewicz. Die Zuschauer jubelten begeistert.

Dicht darauf folgten die Berliner „Beatsteaks“ und sorgten für einen wahren Massenauflauf vor der Bühne. Ihre Live-Performance ist überall beliebt, nicht umsonst sind Beatsteaks-Konzerte meist ausverkauft. Mit dabei: Paul Ripke, Fotograf und Weltenbummler, der mit seiner Kamera stets zur Stelle ist, wenn Arnim Teutoburg-Weiß auf der Bühne Vollgas gibt.

Die warmgerockten Zuschauer übernahmen die beiden Rapper André 3000 und Big Boi, die besser bekannt unter dem Namen „Outkast“ sind. Auch ihre Hits und Stimmungsmacher heizten das Gelände weiter auf. Kanadier und Erfolgs-DJ „Deadmau5“ mit seinen großen Mickey Maus-Ohren war danach an den Reglern zu sehen und sorgte für Rauschzustände. Im Gorilla Club, dem neuen Festivalzelt beim Rock’n’Heim, konnte auch noch darüber hinaus gefeiert werden. DJs wie die „The Disco Boys“ oder „Gestört aber geil“ sorgten hier für ekstatisches Muskelzucken.

Bilder und Text: Julia Langmaack und Dominik Fiolka

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