Robin

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Mein Highlight: Lords of the Fallen konnte in meiner einstündigen Anspielsession alle Versprechen halten, die mir die Entwickler auf der letzten gamescom machten. Was zunächst wie eine bloße Kopie von Dark Souls wirkt, stellt sich als echter Konkurrent heraus, der zwar nicht mit dem immensen Umfang der Souls-Reihe mithalten können wird, ihr spielmechanisch aber in nichts nachzustehen scheint. Als ich schließlich den ersten Boss der Demo besiegte, zitterten meine Hände genauso vor Aufregung, wie ich das noch von den besten Dark-Souls-Bossen kannte.

Die beste Neuankündigung: Silent Hills ist das aufregendste Spiele-Projekt, an das ich mich in der jüngeren Vergangenheit erinnern kann. Wenn einer meiner Lieblings-Spieledesigner zusammen mit einem meiner Lieblings-Regisseure an einer meiner Lieblings-Serien arbeitet, dann kommt dabei Silent Hills raus. Ich könnte mir selbst keine bessere Kombination ausdenken.

Die größte Enttäuschung: Wirklich enttäuscht wurde ich nicht, deshalb nenne ich an dieser Stelle einfach das schlechteste Spiel, das ich auf der gamescom zu Gesicht bekam. Mit desaströs schlechten Dialogen, einer störrischen Steuerung, seltsam-unrealistischen Gesichtsanimationen und einer von ausgelutschen Horror-Klischees nur so gespickten Demo sorgte Until Dawn bei mir in erster Linie für beschämtes Gelächter.

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Das ging mir auf die Nerven: Ich würde an dieser Stelle wohl die Menschenmassen nennen, aber ich habe mich dieses Jahr fast ausschließlich im Business-Bereich aufgehalten, deswegen habe ich ziemlich wenig zu meckern.

Das war besser als letztes Jahr: Trotz meiner begrenzten Zeit in den Hallen wirkte es auf mich so, als ob sie weniger überfüllt waren als letztes Jahr. Das erste Mal gingen die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, was sicherlich nicht am mangelnden Interesse, sondern der besseren Planung der Veranstalter lag.

Und sonst? SILENT HILLS. HYPE.

Richard

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Mein Highlight: Am meisten hat mir Borderlands: The Pre-Sequel gefallen. Nach meinem 45-minütigen Mond-Ausflug mit Claptrap war ich hin und weg von dem Spiel. Das wird eine echte Spaßgranate!

Die beste Neuankündigung: Die größte Überraschung ist für mich Silent Hills von Hideo Kojima und Guillermo del Toro. Ich bin wirklich gespannt, ob es das Star-Duo schafft, die Reihe wieder zurück zu den Wurzeln zu führen. Ich erwarte Horror, keine Action!

Die größte Enttäuschung: Enttäuscht bin ich vom neuen BioWare-Spiel Shadow Realms. Nach den Teasern war ich echt gespannt, was uns da erwartet. Leider nur ein Online-Multiplayer-Spiel, auf das ich so gar keine Lust habe.

Das ging mir auf die Nerven: Gestört haben mich die langen Warteschlangen am Fachbesuchertag. 90 Minuten für Far Cry 4 anstehen? Niemals! Ich würde mich freuen, wenn es nächstes Jahr mal keine Wild Cards geben würde.

Der Moment der Wahrheit war: Das erste Mal Hand an Bloodborne anzulegen, obwohl ich die Souls-Reihe noch niemals gespielt habe. Ich habe mich trotzdem sehr wacker geschlagen und gefallen hat mir das Spiel übrigens auch.

Das war besser als letztes Jahr: Es ist eine gute Idee gewesen, die Merchandise-Stände in diesem Jahr alle in Halle 10 unterzubringen. So konnte man sich in den anderen Hallen voll und ganz auf die Spiele konzentrieren.

Und sonst? Abschließend bleibt zu sagen, dass die gamescom auch in diesem Jahr sehr viel Spaß gemacht hat. Das lag vor allem an den Leuten von GIGA Games, mit denen ich eine wunderbare Zeit verbringen durfte.

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