Dying Light Bad Blood: Battle Royale-Modus mit Zombies und dicke Fortnite-Konkurrenz

Daniel Kirschey 1

Techland hat uns auf der gamescom 2018 Dying Light Bad Blood anzocken lassen. Der funktioniert etwas anders als die anderen Battle Royale-Spiele, die du vielleicht so kennst.  Auch Dying Light 2 wurde inzwischen von Techland angekündigt.

Dying Light 2 - E3 2018 Ankündigungs-Trailer.

Dass Techland mit Bad Blood einen etwas anderen Battle Royale-Weg geht, ist vielleicht auch schon daran zu erkennen, dass sie es selbst lieber mit dem Namen Brutal Royale bezeichnen. Die Unterschiede sind vorhanden, aber nicht so frappierend, dass es kein Battle Royale mehr wäre. Zwölf Spieler treten gegeneinander an. Das Besondere an Bad Blood: Die Welt wird sich mit der Zeit nicht immer weiter verkleinern. Trotzdem wird es zum Ende hin immer spannender.

Das erreicht Techland dadurch, dass am Ende einer Runde ein Helikopter einfliegt. Der bietet einem Überlebenden die Möglichkeit aus der Zombie-verseuchten Hölle zu fliehen. Diese Person wird zuvor jedoch auch noch ausgewählt. Derjenige, der die meisten Blutproben hat, wird markiert und gilt dann als „Hunted“. Damit machen dann alle anderen Überlebenden jagt auf diese Person, um ihm die Blutproben abzujagen.

 

Die Blutproben bekommst du, in dem du Zombies, menschliche Feinde und andere Spiele erledigst. Die verhelfen dir nicht nur zu einem Platz im Hubschrauber, sondern leveln dich auch auf. Wenn du ein Level aufsteigst, bekommst du wieder volles Leben, mehr davon und richtest größeren Schaden an. Doch neben Blutproben musst du dich auch um deine Bewaffnung kümmern. Hier stehen hauptsächlich Äxte, Sicheln, Schwerter zur Verfügung. Ab und zu hast du vielleicht Glück und findest einen Bogen oder sogar eine leichte Schrotflinte. Der Fokus liegt aber klar auf dem Nahkampf.

Im Kern ist Bad Blood immer noch ein Parkour-Spiel. Die Karte ist nicht nur horizontal erdacht, sondern auch vertikal. Immer wieder kannst du deinen Häschern über Dächer und Mauern entkommen. Oder du greifst jemanden aus dem Hinterhalt von oben an. Einfach draufhauen ist sowieso nicht ratsam. Jeder hat einen Ausdauer-Balken. Der erschöpft sich nach jedem Schlag immer weiter. Ist er leer, bist du Angriffen schutzlos ausgesetzt und kannst selbst nicht angreifen. Zwar gibt es in Bad Blood auch Heil-Gegenstände und Rüstung – auf den Ausdauer-Balken solltest du trotzdem achten.

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In Dying Light: Bad Blood steckt nach unserer Einschätzung viel Potenzial. Es ist eines der ersten Battle Royale-Spiele, das wirklich versucht etwas anderes zu machen. Es ist wirklich etwas Frisches und das konnte auch auf der gamescom beobachtet werden. Vor Bad Blood war die Schlange mit am längsten.

 

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