Android M: 2 Jahre Updategarantie für Nexus-Geräte, interner Codename aufgetaucht [Gerüchte]

Kaan Gürayer 17

Die Uhr tickt: Am kommenden Donnerstag, den 28. Mai, öffnet die Google I/O 2015 ihre Tore. Dementsprechend brodelt es bereits heftig vor Spekulationen in der Gerüchteküche, was uns Google auf seiner hauseigenen Entwicklerkonferenz präsentieren wird. Heute auf der Karte: Eine zweijährige Update-Garantie für Nexus-Geräte und ein leckerer Macadamianuss-Keks – Android M für das Nexus 5 scheint sicher. 

Android M: 2 Jahre Updategarantie für Nexus-Geräte, interner Codename aufgetaucht [Gerüchte]

Sie sind die „Never Ending Stories“ der Android-Welt: Updates. Zumindest bei der eigenen Nexus-Linie will Google nun aktuellen Meldungen von Android Police zufolge klare Richtlinien folgen lassen, welches Gerät wie lange Updates erhält. Nexus-Geräte sollen ab Beginn ihrer Veröffentlichung eine zweijährige Update-Garantie auf die neueste Android-Version erhalten. Sicherheitsrelevante Patches sollen entweder drei Jahre ausgeliefert werden oder mindestens 18 Monate nachdem das Gerät letztmalig im Play Store angeboten wurde – je nachdem, welche Frist länger ist.

Nexus 6 und Nexus 9: System-Updates bis 2016

Um das an einigen Beispielen konkret zu machen: Das Nexus 6 und Nexus 9 sind beide im Herbst 2014 auf den Markt gekommen und werden dem neuen Google-Plan zufolge bis 2016 jede neue Android-Version erhalten. Käufer beider Geräte werden also mindestens in den Genuss von Android M und Android N kommen, sofern der Suchmaschinenbetreiber an seinem neuerlichen Zyklus festhält und jährlich eine neue Major-Version von Android vorstellt. Sicherheitsupdates bekommen beide Geräte noch bis mindestens 2017 – oder 18 Monate nachdem die Geräte zuletzt im Play Store verfügbar waren.

Beim Nexus 5 und Nexus 7 (2013) sieht es schon etwas komplizierter aus. Während das 5-Zoll-Smartphone im Herbst 2013 veröffentlicht wurde und damit wohl noch den Sprung auf Android M schafft, dürfte beim schlanken 7-Zoll-Tab bei Lollipop Schluss sein, da das Nexus 7 (2013) im Sommer 2013 in den Handel gekommen ist und Android M erst im Herbst 2015 erscheinen soll. Möglicherweise zeigt sich Google hier aber großzügig und wird auch dem Nexus 7 (2013) Android M spendieren. Das ist an dieser Steller aber lediglich Spekulation. Beide Geräte erhalten aber bis mindestens 2016 sicherheitsrelevante Patches.

Nexus 4, 7 3G, 10: Bestellung erst ab Dienstagnachmittag ab morgen früh [UPDATE] Bild

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Android: App Cache leeren (bebilderte Anleitung).

Nexus 4, Nexus 7 (2012) und Nexus 10 gehen leer aus

Für das Nexus 4, Nexus 7 (2012) sowie Nexus 10 wird, sofern sich die Informationen als korrekt erweisen, kein Android M-Update erscheinen. Dank der Drei-Jahres-Regel sollte das Nexus 4 aber bis Ende des Jahres sicherheitsrelevante Patches erhalten, beim Nexus 7 (2012) läuft die Frist im Sommer ab. Da das Nexus 10 allerdings bis zur Veröffentlichung des Nexus 9 im Herbst 2014 noch im Play Store verfügbar war, greift hier die 18-Monate-Regel, sprich: Bis mindestens Anfang 2016 sollte das von Samsung gefertigte Tab mit sicherheitsrelevanten Patches versorgt werden.

Eine Update-Garantie gab es bereits

Langjährige Kenner der Android-Szene werden wissen, dass so eine Update-Garantie in anderer Form bereits schon einmal verkündet wurde: 2011. Damals hieß es (im Video ab 33:30), dass Google mit Herstellern und Mobilfunkanbietern zusammenarbeiten wolle, um zügige Update sicherzustellen. Zu den Partnern gehörten unter anderem auch Samsung, HTC und LG. Neue Geräte dieser Hersteller sollten eine Update-Garantie für mindestens 18 Monate nach der Vorstellung einer neuen Android-Version erhalten, sofern es „die Hardware erlaubt“. Letztgenannte Einschränkung wird von Herstellern des Öfteren aber als Erklärung genannt, warum aktuellere Geräte kein Android-Update mehr erhalten. Bei der neuen Update-Garantie entscheidet Google allerdings alleine für die hauseigenen Nexus-Geräte, daher sollten die Versprechungen auch eingehalten werden

Android M: Ein leckerer Macadamia-Nut-Cookie

Neben den Informationen zur Update-Garantie haben die Kollegen von Android Police auch den Codenamen zur kommenden Android-Version aufgetan: Macadamia-Nut-Cookie, oder auf Deutsch: Macadamianuss-Keks. Verweise auf „mnc“ sind im AOSP-Code gesichtet worden. Laut den Insiderkontakten des Blogs soll „mnc“ für Macadamia-Nut-Cookie stehen. Dass Google diese Bezeichnung aber für Android M verwenden wird, ist mehr als unwahrscheinlich. Der interne Codename von Android 4.4 war „Key Lime Pie“, am Ende hieß die Version jedoch KitKat. Gleiches gilt für Android 5.0 Lollipop, das vor dem offiziellen Release den Codenamen „Lemon Meringue Pie“ trug.

Android 6.0 – alles Käse?

Angeblich soll Android 6.0 sogar „Manchengo“ heißen: ein spanischer Schafskäse. Sollten sich diese Informationen vom April bewahrheiten, würde das gleich zweierlei bedeuten: Erstens verabschiedet sich Google von Dessertnamen, andererseits dürfte Android M dann weiterhin unter Android 5.x firmieren. Die Google I/O 2015 gibt am Donnerstag dann hoffentlich Aufschluss, wir berichten natürlich live.

Quelle: Android Police (1), (2)

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