Von Regen und Sonnenschein am Helene Beach: Bericht und Fotos vom Festival 2014

Jonas Wekenborg

Helene See/Brandenburg, 24.07. bis 27.07.2014 – Noch mit dem letzten Wochenbeginn war das kleine Fleckchen Naturschutzgebiet südlich von Frankfurt/Oder ein Ort der Ruhe. Ein toller Sandstrand und der große blaue See, umrahmt von Kieferernwäldern, luden zum Erholen ein. Doch wie in den vergangenen 4 Jahren auch schon, pilgerten am letzten Juli-Wochenende knapp 16.000 Musikbegeisterte an den Helene See.

Von Regen und Sonnenschein am Helene Beach: Bericht und Fotos vom Festival 2014

Für jeden Musikgeschmack war hier etwas dabei. 3 Tage lang wurde auf 7 verschiedenen Stages mit knapp 100 Acts gerockt, gedanct und natürlich wurde auch gebadet – sei es im Wasser oder im Schlamm …

Mit Sonne satt und hohen Temperaturen trafen viele Festivalbesucher bereits einige Tage vorher an dem idyllischen See ein. Doch ab Donnerstag meinte der Wettergott es nicht unbedingt gut mit den Campern. Es setzte Regen ein, der bis zum Freitag Abend andauern sollte und den Boden völlig aufweichte. Zurück blieben riesige Pfützen und viel Schlamm. Doch entmutigen ließ sich niemand, die große Warm-Up-Party stieg trotzdem am Donnerstag unter dem diesjährigen Motto „One Beach. One Festival. One Love.“

Helene Beach Nachbericht: Der Freitag

Auf Grund der schlechten Wetterlage, teils mit Unwetterwarnungen, wurde das Festivalgelände erst eine Stunde später als geplant betretbar gemacht. Aber Festivalgänger kennen solche Momente. Mit Gummistiefeln und Regenponchos ausgestattet, lässt sich ebenfalls gute Stimmung verbreiten.

Wer nichts dergleichen im Vorfeld eingepackt hatte, ging entweder einfach weniger wetterfest los, andere machten aus der Not einfach eine Tugend und gingen direkt barfuss. Am frühen Abend startete das musikalische Programm mit Bands wie „Maxim“ und wenig später „Revolverheld“ auf der Mainstage. Parallel bot die HipHop-Bühne direkt am Strand ein Kontrastprogramm mit „Olsen“ oder „OK Kid“. Für die Elektro-Fans hielt die Vollton-Stage abwechselnd viele DJs bereit, darunter „La Fleur“, „Rüde Hagelstein“ oder „Tiefschwarz“.

Mit vielen buntbeleuchteten Accessoires, die in die Natur integriert wurden, sorgte der Veranstalter für eine gemütliche Atmosphäre, die immer wieder durch den traumhaften Strand- und Seeblick geprägt war. In den späten Abendstunden spielte dann Headliner „Bosse“ die Hauptbühne warm. Der bekannte Braunschweiger Allrounder singt, schreibt seine Songs selbst, spielt sogar Gitarre. Das Publikum feierte ihn.

Newcomer „Alligatoah“ betrat als nächster die Main Stage und legte ein regelrechtes Spektakel hin. Im bunten Frack und mit Hut, den singenden Butler dabei, trällerte er mit viel Charme seine aktuellen Hits. Bis tief in die Nacht hinein ging es weiter mit „Laing“ und Marek Hemmen“, aber auch die anderen Bühnen spielten noch einige Stunden weiter bevor der Abend zu Ende ging.

Fotos und Text: Julia Langmaack und Dominik Fiolka

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