MyKronoz: Schweizer Smartwatches im Hands-On [IFA 2015]

Kaan Gürayer 1

Naturgemäß ziehen auf Messen wie der IFA 2015 die Branchengrößen das meiste Rampenlicht auf sich. Zwischen den großen Produktvorstellungen, die Huawei, Sony und Co. veranstalten, waren in Berlin aber auch weniger bekannte Namen wie etwa MyKronoz vertreten: Das Schweizer Unternehmen hatte ein ganzes Arsenal an neuen Smartwatches und Fitness-Trackern im Gepäck, die unser Kollege Amir näher begutachten konnte. 

MyKronoz-Smartwatches im Hands-On.
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Größter Vorteil der Wearables aus dem Hause MyKronoz dürfte ohne Zweifel ihre breite Kompatibilität sein. Denn während sich etwa Android Wear lediglich mit Android-Smartphones und seit kurzem auch mit dem iPhone versteht, unterstützen die MyKronoz-Smartwatches selbst Microsofts chronisch schwächelndes Windows Phone.

Den Anfang macht die Ze Circle – ein schicker Fitness-Tracker, dessen rundes Gehäuse sich à la Sony SmartWatch 3 vollständig aus dem Uhrenarmband lösen lässt. Die Ze Circle bietet die gängigsten Fitness-Funktionen: Ein Schrittzähler ist an Bord, die Schlaf- und Ruhezeiten lassen sich überwachen, verbrauchte Kalorien werden gezählt, zurückgelegte Strecken lassen erfassen und vieles mehr. Darüber hinaus sind rudimentäre Smartwatch-Features integriert, sodass der Träger etwa über eingehende SMS, E-Mails oder Aktivitäten auf seinen Social Media-Profilen unterrichtet wird. Die Ze Circle schlägt mit günstigen 59 Euro zu Buche.

ZeTel mit integriertem SIM-Kartenslot

Dann gibt es noch die ZeTel, die eine klassische Smartwatch ist und vom Design ein wenig an Samsungs allererste Smartwatch Galaxy Gear erinnert. Auf der ZeTel läuft ein proprietäres Betriebssystem von MyKronoz. Dank integriertem SIM-Kartenslot lässt sich die ZeTel aber auch ohne Verbindung zum Smartphone nutzen. Über Mikrofon und Lautsprecher können dann etwa Anrufe getätigt werden. Zu einem UVP von 179 Euro soll die ZeTel auf den Markt kommen.

ZePhone läuft auf Android 4.2 Jelly Bean

Zu guter Letzt wurde noch das ZePhone gezeigt. Zunächst mag das vergleichsweise dicke Gehäuse ins Auge fallen, das hat aber seinen Grund: Das ZePhone ist nämlich kein „Companion Device“, also eine praktische Erweiterung des eigenes Mobiltelefons, sondern selbst ein vollwertiges Smartphone mit SIM-Slot. Auf der Smartwatch läuft zwar das etwas betagte Android 4.2 Jelly Bean, dafür bringt das ZePhone aber sogar die Zertifizierung für den Play Store mit. Wie sinnvoll sich aber Apps auf dem kleinen Display nutzen lassen, sei dahingestellt. Für das ZePhone werden 199 Euro fällig.

Wann die drei Wearables genau auf den Markt kommen sollen, ist derzeit noch unbekannt. Auf der Webseite von MyKronoz können potenzielle Käufer aber ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, um sich über den Start des Onlineshops des Herstellers informieren zu lassen.

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