Fitness-Tracker, Smartwatch und mehr: Mit diesen „Wearables“ behält man Gesundheit und Sportaktivitäten im Blick

Sebastian Trepesch

Sportuhren, Fitnessarmbänder, Smartwatches – wo liegen die Unterschiede? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Wir geben im Rahmen der Themenwoche auf GIGA einen Überblick über die verschiedenen Gattungen.

Tracker und Smartwatches, sogenannte „Wearables“, erheben Fitnessdaten. Je nach Gerät reicht das vom Zählen der Schritte bis hin zur Herzfrequenzmessung. Die Daten kann man nicht nur aus reinem Interesse sammeln, sondern auch, um sie einem Arzt vorzulegen oder bei dem Prämienprogramm einer Krankenkasse zu punkten. Welche Vorteile man aus ausreichender Bewegung, die man mit den Trackern misst, ziehen kann, haben wir hier zusammengestellt:

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Die Uhren dienen aber auch zur Motivation: Mit Hinweisen, dass man man wieder vom Schreibtisch aufstehen sollte oder dass das Tagesziel noch erreichbar ist, bringen sie den Nutzer auf Trab.

Im Folgenden stellen wir die verschiedenen Gerätetypen vor. Vorab aber gleich die Anmerkung: Die Übergänge zwischen den Gattungen sind fließend und natürlich bieten nicht alle Produkte von einundderselben Klasse die selben Funktionen.

Fitnessarmbänder bzw. Aktivitätstracker

Fitnessarmbänder besitzen Bewegungssensoren, an erster Stelle für das Zählen der Schritte. Sie sind teilweise so leicht, dass man sie auch in der Nacht tragen kann, um die Schlafphasen aufzuzeichnen. Theoretisch können das auch Smartwatches, die nachts aber als deutlich ungemütlicher auffallen.

Fitnessarmbänder gibt es in vielen unterschiedlichen Designs, vom Armreif oder Anhänger ohne Display bis hin zum breiten Armband, das sich Funktionen aus anderen Geräteklassen ausleiht – zum Beispiel die Herzfrequenzmessung oder die Anzeige von Smartphone-Benachrichtigungen.

+ Leicht
+ Günstig

– Funktionsumfang (meist) gering
– Haltbarkeit reicht von gut bis schlecht

Beispiele: ,

Geeignet für: Je nach konkretem Produkt für Jedermann gut geeignet – sowohl im Arbeitsalltag als auch bei sportliche Aktivitäten. So behält man sein Bewegungspensum immer gut im Blick.

Uhren mit Schrittzähler

So etwas wie die eben genannten Fitnessarmbänder gibt es im klassischen Design einer Uhr. Die Bewegungsdaten werden meist über ein zusätzliches Display oder Zeiger im Ziffernblatt eingeblendet.

+ Klassisches Design
+ Gute Akkulaufzeit

– Funktionsumfang gering

Beispiele: ,

Geeignet für: Wer seine Bewegung im Alltag messen will, dem reicht eine Uhr mit Schrittzähler. Nicht unbedingt für den Sport konzipiert.

Sportuhren

Was die meisten Nicht-Sportler nicht wissen: Sportuhren gab es schon lange vor dem Populärwerden der Fitnesstracker. Manche sind in Design, Hardware (Sensoren) und Funktionen auf mehrere Sportarten zugeschnitten, manche gezielt für eine. Lauf- und Golfuhren gehören hier genauso dazu wie .

+ Spezialfunktionen und -Sensoren
+ Software und Anzeige gut auf den Anwendungsfall zugeschnitten
+ Meist hohe Qualität
+ Funktionieren meist ohne Smartphone-Verbindung und Anmeldung bei einem Dienst
+ Sehr lange Batterielaufzeit

– Teilweise teuer
– Meist nicht für den Alltag geeignet (z.B. ohne Schrittzähler und Bewegungserinnerungen)

Beispiele: Laufuhr mit GPS: . Multisport-Uhr mit GPS, eher für Gelegenheitssportler: .

Geeignet für: Sportler

Smartwatches

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Smartwatches sind wieder Produkte für alle – auch für den, der eher selten Sport treibt und/oder die Bewegung im Alltag messen will. Denn der Fokus liegt nicht primär auf Fitnessfunktionen. Trotzdem sind Sensoren und Apps oft genauso gut (teilweise sogar besser) als bei Fitnesstrackern, zumindest bei Oberklasse-Smart-Watches (ab ca. 300 Euro). Von 50-Euro-Uhren sollte man besser die Finger lassen.

+ Viele Funktionen
+ Gute Sensoren

– Kurze Batterielaufzeit
– Teuer

Beispiele: ,

Geeignet für: Jedermann.

Das Smartphone

Gerne wird vergessen, dass das Smartphone selbst ja auch Bewegungssensoren besitzt. Mit dem Smartphone in der Hosentasche sammelt man ebenfalls fleißig Schritte. Zum Laufen kann man sich noch einen Bluetooth-Brustgurt zulegen, der die Herzfrequenz misst. Nachteil des Smartphones: Die meisten dürften es nicht immer in der Hosentasche haben und die Messungen könnten ungenauer sein.

Das Smartphone nimmt aber dennoch eine wichtige Rolle ein: Die Daten, die Tracker und smarte Uhren erheben, wertet eine Smartphone-App aus. Hier laufen zudem die Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen. Über eine Schnittstelle des Betriebssystems können sie gebündelt werden.

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