Mavica vs. Mate 20 Pro: 20 Jahre alte Digitalkamera mit aktuellem Top-Smartphone verglichen

Severin Pick 2

Der Mobile World Congress in Barcelona ist nicht nur die Heimat der neuesten Mobilfunktechnik, auch die mobile Fotografie wird hier jedes Jahr weiter voran gebracht. Nachdem wir uns primär um die Technik von morgen gekümmert haben, bleibt uns noch ein Messevideo, das den Blick zurück wirft. Weit zurück.

Sony Mavica vs. Huawei Mate 20 Pro – 20 Jahre Digitalfotografie im Vergleich.
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Sony Mavica vs. Huawei Mate 20 Pro: Der Kamera-Vergleich

Wie gut waren Digitalkameras vor 20 Jahren? Und vor allem, wie schlagen sie sich im Vergleich mit heutigen Smartphone-Kameras? Wir haben in Barcelona den Vergleich angestellt. In unserem (etwas unfairen) Vergleich tritt die im Oktober 1998 veröffentlichte Sony Mavica MVC-FD81 gegen das im Spätsommer 2018 veröffentlichte Huawei Mate 20 Pro an. Auch wenn schon diverse 2019er-Flaggschiff-Smartphones veröffentlicht wurden, gehört das Mate 20 Pro weiter zur Crème de la Crème der Handyfotografie.

Die Mavica schießt Bilder mit einer maximalen Auflösung von 1.024 × 768 Pixeln und besitzt einen optischen Dreifach-Zoom. Auch kleinere Videos können aufgezeichnet werden. Fünf Sekunden mit einer Auflösung von bis zu 320 x 240 sind möglich, allerdings nur mit ruckeligen 9 Einzelbildern pro Sekunde. Alle Fotos und Videos wurde aber nicht etwa auf einem internen Speicher oder Compact-Flash-Karten gespeichert, stattdessen kamen zeitgemäße 3,5-Zoll-Floppy-Disketten zum Einsatz. Mit ihnen war es möglich, ziemlich einfach mit jedem PC auf die Fotos zuzugreifen, schließlich hatte damals jeder noch ein entsprechendes Laufwerk verbaut.

Der Nachteil dieser Speichermethode sollte aber klar sein: Ständiges Hantieren mit Disketten gehört zum Alltag der Mavica dazu, in der höchsten Auflösung passen gerade einmal sieben Fotos auf eine der Disks mit 1,44 MB Speicherkapazität. Zudem sind Disketten nicht gerade robust. Passt man nicht richtig auf seine Speichermedien auf, kann es leicht zu Datenverlusten kommen.

Als Gegner steht der Mavica das Mate 20 Pro von Huawei gegenüber. Es ist auch ein halbes Jahr nach Marktstart einer der Spitzenreiter im DxOMark – ein würdiger Repräsentant aktueller Smartphone-Kameratechnik also.

Dass es nach 20 Jahren deutliche Fortschritte in Sachen Fotografie gibt, dürfte von vornherein klar sein. Wie groß diese Unterschiede sind, erfahrt ihr in unserem Vergleichs-Video.

Wie sich die Kamera des Huawei Mate 20 Pro unabhängig von der Mavica schlägt, erfahrt ihr in unserem Kamera-Test:

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Huawei Mate 20 Pro: Leica-Triple-Kamera mit Weitblick im Test.

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