Valentinstag bei Google: So funktioniert das Schokoladen-Doodle

Peer Göbel

Pralinen verschenken mit Google: Zum Valentinstag steht auf der Startseite der Suchmaschine eine Art Schokoladen-Misch-Maschine bereit. So können über das interaktive Doodle persönliche digitale Pralinen-Kreationen verschickt werden.

Valentinstag bei Google: So funktioniert das Schokoladen-Doodle

Wie in den Vorjahren hat sich Google für den Tag der Liebe etwas Besonderes einfallen lassen. Wo sich im vergangenen Jahr zwei Riesenräder drehten und 2012 ein Liebeslied-Evergreen von Tony Bennett erklang, bietet die Suchmaschine 2014 an, eigene Pralinen zu kreiieren und übers Netz zu verschicken.

Der Valentinstag: Hintergründe zum Tag der Liebe

Der Valentinstag am 14.02. hat sich in vielen Ländern als Tag der Liebenden etabliert - nicht zuletzt befeuert durch die Bewerbung als Konsumanlass für die Blumen- und Süßwarenbranche. Vom 5. Jahrhundert bis 1969 war der Valentinstag zuvor ein katholischer Gedenktag zu einem eher martialischen Anlass: Papst Gelasius I. initiierte den Tag im Gedenken an den Märtyrer Valentin von Terni, der im dritten Jahrhundert enthauptet wurde. Durch den mittelalterlichen englischen Dichter Geoffry Chaucer und sein Gedicht „Parlement of Fouls“ etablierte sich im angelsächsischen Raum die Verknüpfung des Datums mit der Idee romantischer Liebe. In dem 1383 veröffentlichten Gedicht versammelten sich die Vögel zum Valentinstag um die „Göttin Natur“ und taten sich als Partnerin und Partner zusammen.

Der Valentinsbrauch mit romantischen Karten und Geschenken verbreitete sich über englische Auswanderer in die USA und kehrte über Medien und GI-Soldaten wiederum nach Europa zurück. Aber auch in Asien, Afrika und Südamerike sind mit dem Valentinstag eigene Bräuche verbunden.

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Das Valentinstag-Doodle - die eigenen Pralinen mischen

Valentinstag bei Google

Google beruft sich in diesem Jahr in seinem interaktiven Doodle auf den gepflegten Brauch der süßen Geschenke. Auf der Startseite der Suchmaschine kann man heute eigene Schokoladen-Kreationen zusammenstellen, zusammengesetzt aus je drei Zutaten. Und so funktioniert’s:

Auf dem Schneidebrett auf der linken Seite werden die drei Zutaten mit Klick auf die Pfeile nach oben und unten nach Belieben ausgewählt. Mit Klick auf das orangene Dreieck rechts vom Brett wird die Praline gemischt und im herzförmigen Geschenkkästchen verstaut. Die Internet-Nutzer haben die Wahl zwischen verschiedenartiger Schokolade, Nuss- und Obstsorten, Google-typisch können aber auch ein paar humorvolle Pralinées entstehen, beispielsweise mit Ameisen oder Salz.

Hat man seine drei Pralinen-Kreationen fertiggestellt, zeigt Google die persönliche Adresse des Valentinstag-Geschenks an, beispielsweise http://g.co/doodle/rf82kq. Diese Adresse kann man sofort auf Facebook, Google+ oder Twitter teilen, oder eben herauskopieren und per E-Mail an den/die Liebste schicken.

Unter dieser persönlichen URL kann der oder die Beschenkte die Pralinenschachtel öffnen und bekommt wiederum die liebevollen Zutaten aufgeschlüsselt:

Pralinenschachtel öffnen zum Valentinstag

So setzt das Valentinstag-Doodle mehr auf die soziale Komponente als auf die spielerische - anders als beispielsweise die erklärten Spiele-Logos (von Pac-Man bis Star Trek) oder die interaktiven Doodles, die Geschichten erzählten (von Little Nemo bis Douglas Adams).

Wer auf den Geschmack gekommen ist, findet hier noch unsere realen Tipps für Valentinstag-Geschenke, auch ausgewählt für Apple-Fans und Fotografen, außerdem die schönsten Liebesfilme und für die kleine digitale Aufmerksamkeit romantische Liebessprüche, Gedichte-Apps und Bilder-Ideen.

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