Sie haben wieder zugeschlagen. Die Frauenrechts-Organisation Femen sorgte in den vergangenen Monaten immer wieder durch spontane Eingriffe im Kampf gegen Menschenrechtsverstöße für Furore. Nun haben die Aktivistinnen auch ihre Brüste für die Menschenrechte bei der Talk-Show von Markus Lanz eingesetzt. Im Video könnt ihr die Femen-Aktion noch einmal ansehen.

 

WM 2014

Facts 

Markus Lanz hatte gestern im Anschluss an die Fußball Champions League-Übertragung Trainerlegende Giovanni Trapattoni, Ex-Bayern-Star Thomas Strunz und den Journalisten Hajo Schumacher zu Gast. Die gesellige Gesprächsrunde wurde durch zwei hineinstürmende, halbnackte Femen-Aktivistinnen unterbrochen.

Femen bei Lanz im Video

Wie bereits aus vergangenen Aktionen bekannt, zeigten die Frauen auch gestern wieder ihre Brüste, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Neben der Zurschaustellung ihres Körpers skandierten diese „Boykott FIFA-Mafia!“. Die Brüste waren mit Fußbällen bemalt, während der Körper die Schriftzüge „Blut und Spiele“, sowie „Don't play with human rights“ trugen. Lanz reagierte dabei gelassen und ordnete die Security an, die Frauen nicht aus der Sendung zu schmeißen, ließ einen weiteren Aktivisten sogar zu Wort kommen. Dieser weist auf Probleme bei den Baubedingungen, sowie die Situation der Bauarbeiter der Stadien zur WM 2022 in Katar hin, die dort wie „Sklaven behandelt werden.“ Verabschiedet wird er zudem mit Applaus. Seht hier den vollen Auftritt von Femen bei Lanz im Video:

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Nackt-Protest von Femen bei Lanz gegen WM 2022

Auch wenn Markus Lanz aufgrund vergangener „Wetten, dass...?“-Sendungen ordentlich Kritik einstecken musste, reagieren Zuschauer und Promis auf seine Reaktion beim gestrigen Femen-Auftritt sehr positiv.

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Anlass der gestrigen Aktion ist die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 nach Katar. Beim Bau der Stadien für das Großereignis sollen sich die Arbeiter unter miserablen Bedingungen vorfinden. FIFA-Präsident Blatter hält die Anschuldigungen jedoch für unhaltbar. Die Fußball-Welt scheint immer häufiger Zielscheibe von politischen Aktivisten zu sein. Erst vergangenen Montag hat Greenpeace in eine Pressekonferenz von Real Madrid eingegriffen.

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