WM-Mottos 2014: Die Slogans von FIFA, DFB und Mannschafts-Bus

Peer Göbel

Nach „Die Welt zu Gast bei Freunden“ und „Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern“ steht die WM 2014 unter einem eher durchgestyleten FIFA-Motto. Auch der DFB hat zwei Slogans ausgerufen, die den Nationalspielern täglich auf einer großen Tafel im „Campo Bahia“ begegnen – und offenbar etwas weniger esoterisch ausfallen als in den Jahren zuvor.

WM-Mottos 2014: Die Slogans von FIFA, DFB und Mannschafts-Bus

Das offizielle WM-2014-Motto wurde von der FIFA bereits im Mai 2012 vorgestellt:

„All in one rhythm™ / Juntos num só ritmo™“

Der Slogan, an den sich auch diverse Werbekampagnen von FIFA-Partnern anlehnen (beispielsweise für Schuhe), soll offensichtlich auf Samba, Hüftschwung, Karneval und Trommeln in Brasilien anspielen – wörtlich „Alle in einem Rhythmus“, bzw. offiziell übersetzt: „Alle im gleichen Rhythmus“.

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WM 2014 in Brasilien: die skurrilsten Fan-Bilder (Autos, Häuser, Fan-Artikel und mehr).

Das WM-Motto vom DFB

Ein offizielles WM-Motto hat der DFB zwar nicht ausgerufen, aber wie schon in den vergangenen Jahren trägt der WM-Mannschaftsbus einen neuen Slogan, und seit Jürgen Klinsmann arbeitet die deutsche Nationalmannschaft intern mit eigenen motivierenden WM-Mottos. Wie die „Welt“ berichtet, war 2008 „Gipfelsturm“ das Schlagwort, in Südafrika rief sich das DFB-Team „Yebo“ (auf Zulu: „Ja“) und „Power within“ zu, 2012 wurde „Momentum“ zur Devise. Und 2014 in Brasilien? Auf einer Landkarte im deutschen WM-Quartier steht:

„Zwei Wege führen nach Rio“

Damit sind die beiden Wege bis zum Finale gemeint, je nachdem, ob Deutschland als Gruppenerster oder -zweiter ins Achtelfinale einzieht. Als Motto des Trainerstabs wird noch ein zweiter Satz an die Spieler weitergegeben:

„Ein guter Anfang braucht Begeisterung, ein gutes Ende Disziplin“

Der brasilianische Mannschaftsbus der DFB-Elf trägt (wie der jedes teilnehmenden Teams) eine eigene Aufschrift, die sich eng an den Titeln der Vorjahre orientiert: 2008 hieß es „Deutschland – ein Team – ein Ziel“, 2010 „Auf dem Weg zum Cup!“  und 2012 „Von Spiel zu Spiel zum großen Ziel“.

„Ein Land, eine Mannschaft, ein Traum / One Nation, One Team, One Dream“

Die WM-Mottos bewegen sich so irgendwo zwischen Teambuilding und Marketing, vermengen sich mit Werbung und Psychologie. Genau wie das ganze Sport-Event an sich, wie bei den WM-Songs und Sammelbilder-Vermarktung. Aber wie auch sonst.

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