Apple hat sich Zeit gelassen. Nahezu 2,5 Stunden präsentierte man die neuen Apple-Systeme (OS X 10.11, iOS 9, watchOS 2) und zum Schluss Apple Music. Letzteres geriet allerdings zum peinlichen und in die Länge gestreckten Bullshit-Bingo – schade drum.

 

WWDC: Darum ist die Apple-Veranstaltung so bedeutend

Facts 

Früher war vielleicht nicht alles besser, aber es gab Dinge die waren gut. Und hätte man sie nicht geändert, dann wären sie auch heute noch gut! @Jochen Malmsheimer #Das Wurstbrot.

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So oder so ähnlich könnte man auch über Apples Keynote zur WWDC 2015 (unsere Zusammenfassung sinnieren und von den seligen Zeiten davor träumen. Die technologischen Updates wurden wie bisher in Szene gesetzt – kennt man, fein. Doch dann kam das Fest der Marketing-Honks – die Vorstellung von Apple Music! Was ist Apple Music?

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WWDC-Erwartungen: Was werden wir heute neben iOS und macOS sehen?
  1. Ein Musik-Service. Klingt logisch, irgendwie. Songs können offline und online gehört werden – aus dem gesamten Portfolio des iTunes-Store. Empfehlungen werden von „echten Menschen“ generiert, nicht nur von Algorithmen.
  2. Ein Radio-Sender mit irgendwelchen hippen Menschen, die Musik für noch hippere Menschen 24 Stunden an sieben Tage die Woche senden und sich ab und zu noch hippere Künstler einladen. Ziemlich hipp!
  3. Apple Music will aber auch das neue MySpace sein. An die Jüngeren: Einfach mal googeln!

Kurzum: Apple möchte sich als ehemaliger Musik-Platzhirsch nicht die Butter vom Brote nehmen lassen und den geänderten Musik-Markt an sich reißen – fertig. Take this Spotify und Co.

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Jimmy Iovine mag ja ein toller Musikproduzent sein, aber bitte, bitte, bitte...lasst ihn nie auf die Bühne! Erst Eddy Cue durfte dann etwas Licht ins Dunkel des Marketing-Geblubber bringen.

Der Service wird ab 30. Juni in 100 Ländern zur Verfügung stehen, ist die ersten drei Monate kostenlos, kostet danach knapp 10 Dollar (15 Dollar in der Familienpackung) und steht für Apple-Gerätschaften, Windows (Desktop) und ab Herbst auch für Android zur Verfügung! Die meinen das ernst, ein Wahnsinn.

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Dieser junge Herr und Künstler musste auch noch UNBEDINGT auf die Bühne. Hat sich immerhin vorher aber noch eine schicke Apple-Retro-Jacke im Internet "geschossen" – also virtuell.

All dies hätte man in aller Kürze perfekt portioniert unters Volk bringen können. Aber nein, die hippen Menschen – egal ob sie wirklich etwas Gehaltvolles zu sagen hatten – mussten unbedingt alle nacheinander auf die Bühne und das Futterloch öffnen. Und ich muss hier noch länger sitzen und Artikel wie diesen in mein MacBook hämmern. Danke Apple! Das nächste Mal bitte kürzer, ja?

Ich mach jetzt Schluss – Tschüß!

Wichtiger Hinweis: Sollte dieser Artikel Spuren von Ironie und anderen humoristischen Stilmitteln enthalten, so dürfen die Leser getrost zubeißen – schmeckt und macht nicht blöde.

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