5G-Smartphones: Diese Hersteller bringen den Daten-Turbo ins Handy

Thomas Konrad 9

Der LTE-Nachfolger 5G steht in den Startlöchern: Der Chip-Hersteller Qualcomm hat bekanntgegeben, welche Hersteller im kommenden Jahr passende Smartphones im Programm haben werden.

5G-Smartphones: Diese Hersteller bringen den Daten-Turbo ins Handy

Zehnmal so schnell wie LTE+ soll der neue Funkstandard der fünften Generation werden. Smartphone-Nutzer haben allen Grund zur Freude: Ab 2019 können sie mit bis zu 1,25 Gigabyte pro Sekunde im Netz surfen.

5G ab 2019: Diese Smartphone-Hersteller sind dabei

Für den neuen Funkstandard 5G sind natürlich neue Chipsätze nötig: Der Chiphersteller Qualcomm hat nun ein passendes Modem – das Modell Snapdragon X50 – vorgestellt und dazu gleich verraten, welche Hersteller auf der Kundenliste stehen.

Insgesamt wollen 18 Smartphone-Hersteller im kommenden Jahr 5G-Modelle auf den Markt bringen, berichtet das Portal GSMArena. Dazu gehören unter anderem Asus, Fujitsu, HMD Global, LG, Oppo, Sharp, Sony, Vivo und ZTE. Auch Xiaomi und HTC sind an Bord.

iPhones mit 5G: Noch keine Pläne bekannt

Samsung hat seine Partnerschaft mit Qualcomm bereits verlängert: Anfang Februar gaben die Unternehmen bekannt, zusammen am Umstieg auf 5G arbeiten zu wollen, berichtet GSMArena. Über Apple ist dagegen nichts bekannt – aktuell gibt es lediglich Gerüchte zu drei neuen iPhones im Jahr 2018.

Auf dem Mobile World Congress will Qualcomm Ende Februar sein 5G Modem präsentieren. Qualcomms Chip Snapdragon X50 hat das Zeug zum Messe-Star 2018, er könnte sogar Smartphones wie dem Samsung Galaxy S9 oder LGs aufgebohrtem V30 die Show stehlen.

LTE (Long Term Evolution) ermöglicht aktuell Übertragungsraten von bis zu 3 Megabit pro Sekunde – und damit schon mehr als genug für die meisten Zwecke. Der Vorgänger, 3G beziehungsweise UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ermöglicht maximal 7,2 Megabit pro Sekunde im Down- und 1,45 Megabit pro Sekunde im Upload – zumindest mittels der Erweiterung HSPA (High Speed Packet Access). Beide Technologien liegen damit meist schon über den Geschwindigkeiten, die noch immer viele Nutzer über ihren DSL-Anschluss erhalten.

Quelle: Qualcomm via GSMArena

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