DLNA, was ist das eigentlich?

Kamal Nicholas

Wer technische Geräte besitzt, möchte diese unter Umständen auch gerne mit anderen Geräten anderer Hersteller verbinden. Und genau hier kommt DLNA ins Spiel.

DLNA, was ist das eigentlich?

DLNA: Bedeutung und Hintergrund

DLNA ist die Abkürzung für Digital Living Network Alliance. Es handelt sich dabei um eine internationale Vereinigung von Herstellern von Computern, Mobilfunkgeräten und Unterhaltungselektronik. Das Ziel von DLNA ist es, die unterschiedlichsten Geräte aus den oben genannten Bereichen miteinander kommunizieren lassen zu können, unabhängig vom Hersteller des jeweiligen Gerätes. Deshalb wurden verschiedene Protokolle und Standards entwickelt, die ein Vernetzen der unterschiedlichsten Geräte miteinander ermöglicht, ohne dass der Nutzer dabei komplizierte Konfigurationen vornehmen muss.

Gegründet wurde die Digital Living Network Alliance im Jahr 2003 (damals noch unter dem Namen Digital Home Working Group) von Sony und Intel. Mittlerweile gehören über 250 Mitglieder aus über 20 Ländern dazu, die den Standard in ihren Geräten integrieren.

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DLNA in der Praxis

Im Alltag ermöglicht DLNA also, das verschiedene Daten und Inhalte nach erfolgreicher Vernetzung von einem Gerät  problemlos auf einem anderen Gerät wiedergegeben werden können. Die Vernetzung kann dabei über eine Verkabelung oder auch über ein bestehendes Netzwerk erfolgen. So können dann zum Beispiel Fotos auf einer Digitalkamera einfach auf einem DLNA-fähigen Fernseher wiedergegeben werden, Musik eines Smartphones lässt sich auf einem DLNA-kompatiblem Mediaplayer abspielen. Sollte auf Smartphones eine solche DLNA-Funktion noch nicht integriert sein, finden sich dazu verschiedene Apps im Play Store (Apple setzt mit seinen Geräten auf den eigenen Standard namens Airplay).

Das DLNA-fähige Gerät übernimmt bei der Vernetzung entweder die Rolle eines Digital Media Servers (DMS), der die Inhalte im Netzwerk bereitstellt oder eines Digital Media Players (DMP), der zur Verfügung gestellte Inhalte abspielen kann. Oftmals können die Geräte aber auch beides, wobei immer nur eine Funktion auf einmal ausgeführt wird.

Daneben gibt es noch andere Funktionen und so kann ein DLNA-fähiges Gerät als Digital Media Controller (DMC), als Digital Media Renderer (DMR) oder als Digital Media Printer (DMP) fungieren. Bei Mobilfunkgeräten wie Smartphones und Tablets kommen außerdem noch die Funktionen Mobile Digital Media Uploader (M-DMU) und Digital Media Downloader (M-DMD) dazu.

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