Prepaid: Nummer mitnehmen – wie geht das?

Martin Maciej

Viele Mobilfunkanbieter wie o2, T-Mobile und Co. werben mit einer Prämie, wenn man seine alte Rufnummer mitnimmt. Eine Rufnummermitnahme bei Standard-Mobilfunkverträgen ist bei fast allen Anbietern ohne Probleme möglich. Doch wie sieht es aus, wenn man eine bestehende Prepaid-Nummer mitnehmen möchte?

Bei der Portierung von Rufnummern aus Prepaid-Tarifen gilt es einiges zu beachten.

Rufnummermitnahme bei Prepaid-Handys

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  • Die Mitnahme einer alten Handynummer ist im Telekommunikationsgesetz geregelt.
  • Sowohl die Vorwahl, als auch die Hauptnummer kann mitgenommen werden.
  • Hierdurch ist es häufig nicht mehr möglich, anhand einer Vorwahl zu ermitteln, bei welchem Mobilfunkanbieter einige Anrufer sind.

Damit eine Rufnummer mitgenommen werden kann, muss der Vertrag, aus welchem die alte Nummer hervorgeht, gekündigt worden sein. Weiterhin muss ein Antrag für die Mitnahme beim alten Provider gestellt werden. Dieser kann frühestens vier Monate vor dem Ende des Vertrags abgegeben werden und sollte spätestens 31 Tage nach dem Vertragsende vorliegen.

Kann man eine Prepaid-Nummer mitnehmen?

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Für die Nummer-Mitnahme bei Prepaid-Verträgen gilt es, folgendes zu beachten:

  • Auch Prepaid-Karten basieren auf Mobilfunkverträgen.
  • Auch der Prepaid-Vertrag muss daher für eine Mitnahme der Nummer gekündigt werden.
  • Gegebenenfalls kann der alte Mobilfunkanbieter eine Verzichtserklärung von euch verlangen, in welcher ihr euch damit einverstanden erklärt, auf etwaiges Restguthaben auf der Prepaid-Karte zu verzichten.
  • Viele Mobilfunkanbieter ziehen Gebühren, die bei einer Rufnummermitnahme anfallen, direkt vom Prepaid-Guthaben ab.
  • Die Gebühr kann je nach Anbieter bei bis zu 30 € liegen.
  • Beachtet daher, dass eventuell genügend Restguthaben auf der Karte vorhanden ist.
  • Alternativ bieten viele Provider auch direkt eine Abrechnung per Lastschrift an.
  • Diese Gebühr versuchen viele Anbieter durch eine entsprechende Prämie wieder zu drücken.
  • Name, Geburtsdatum und Telefonnummer müssen sowohl beim alten, als auch beim neuen Mobilfunkvertrag übereinstimmen.
  • Bei einer geschenkten Prepaid-Karte müssen die Daten zunächst beim alten Anbieter umgeschrieben werden.
  • Beachtet zusätzlich, dass Prepaid-Handys häufig mit SIM-Lock ausgeliefert werden und auch nur mit einem entsprechenden Anbieter genutzt werden können.
  • Das Entsperren ist erst nach einem vorgegebenen Zeitraum oder gegen eine Gebühr möglich.

Für die Mitnahme der Prepaid-Nummer gibt es in der Regel ein entsprechendes Feld im Vertragsformular des neuen Anbieters. Häufig muss für die Rufnummermitnahme zudem eine Bestätigung des Alt-Vertrags beim neuen Anbieter vorgelegt werden.

Bei uns erfahrt ihr auch, wie man Prepaid-Guthaben auszahlen lassen kann.

Bildquelle: Mobile phone in hand via Shutterstock

 

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