Android-Versionen: März-Statistiken, neue Zählweise ab April

Amir Tamannai 10

Allmonatlich beschert Google uns aktuelle Zahlen zur Verteilung der verschiedenen Android-Iterationen auf den Smartphones, Tablets und sonstigen Geräte mit dem mobilen OS da draußen, so auch zum Anfang des April. In diesem Monat teilt Google Details zu einer neuen Zählweise der Versionen mit.

Android-Versionen: März-Statistiken, neue Zählweise ab April

Zukünftigen Erhebungen sollen nicht mehr die automatischen Verbindungen zu den Google-Servern zugrunde liegen werden, sondern vielmehr die aktiven Besuche der Nutzer im Play Store. Die aktuellen Zahlen aus dem März basieren nach unserem Verständnis aber noch auf dem alten Algorithmus, der die Geräte-Check-Ins auf den Servern von Google zählt, ohne dass der Nutzer dafür aktiv den Play Store gestartet haben muss — schließlich berücksichtigen sie einen zweiwöchigen Erhebungszeitraum, der am 2. April endete; die neue Zählweise soll erst ab April in Kraft treten.

Und so sehen wir, dass sich im Vergleich zum Vormonat zwar nichts Weltbewegendes in Sachen Versions-Verteilung, aber doch ein bisschen etwas getan hat: Android 2.2 Froyo hat etwas über dreieinhalb Prozentpunkte verloren und liegt jetzt bei 4 Prozent, auch Gingerbread musste ordentliche Verluste hinnehmen (4,3 Prozent weniger) und kommt aktuell auf 39,7 Prozent. Dafür haben Ice Cream Sandwich und Jelly Bean zugelegt: ICS steigert sich um zaghafte 0,7 Punkte, Android 4.1.x legt aber ziemlich deutlich um 8,1 Prozent auf nun insgesamt 23 Prozent zu.

Ab April misst Google dann, wie erwähnt, nicht mehr die automatische Verbindungsaufnahme der Geräte mit den Servern, sondern die aktiven Besuche der Nutzer derselben im Play Store. Wer jetzt zu Recht denkt, dass diese neue Art der Erhebung natürlich die aktuelleren Versionen bevorzugen wird — weil vermutlich Nutzer von neueren OS-Iterationen Android und das Play Store-Ökosystem aktiver nutzen, als jemand, der eventuell ohne es zu wissen oder sich darum zu scheren noch mit Gingerbread oder Froyo unterwegs ist (von solche Geräten, die mit alten Android-Versionen laufen und/oder gar keinen Zugang zum Play Store haben, ganz zu schweigen) —, dem sei aber auch gesagt, dass der eigentliche Zweck dieser Statistiken ja nicht ist, Apple, der Konkurrenz oder den Medien zu beweisen, wie verbreitet Android ist, sondern App-Entwicklern handfeste Informationen über ihre Zielgruppen an die Hand zu geben. Und insofern sind aktive Besuche im Play Store natürlich nützlicher, als automatische Verbindungen, bei denen ohnehin keine Apps installiert oder gekauft werden.

Wir sind also gespannt, wie sie die Verteilungsstatistiken dann im nächsten Monat aus Basis der aktiven Besuche im Play Store darstellen.

Android Developers [via Androidos.in]

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