Moves: Erfolgreiche Activity Tracker-App endlich auch für Android verfügbar

Daniel Kuhn 16

Fitness-Apps für Smartphones sind sehr beliebt. Die meisten richten sich allerdings gezielt an Sportler und sind außerhalb des Workouts im Alltag eher unpraktisch zu bedienen. Die unter iOS bereits 2,5 Millionen Mal heruntergeladene App Moves, die nun endlich auch für Android erschienen ist, verfolgt hier einen deutlich alltagtauglicheren Ansatz, um Aufschluss über die zurückgelegten Distanzen zu geben und erkennt dabei automatisch die Art der Fortbewegung.

Moves: Erfolgreiche Activity Tracker-App endlich auch für Android verfügbar

Fitness-Apps und -Zubehör für das Smartphone sind derzeit überaus beliebt, haben aber auch ihre Nachteile. Apps wie Endomondo oder Runkeeper, die Android-Pete bereits ausführlich vorgestellt hatte, sind nur gezielt für Workouts einsetzbar und müssen im Alltag bei jedem Aktivitätswechsel manuell umgestellt werden. Fitness-Armbänder wie das Jawbone Up oder Fitbit Flex messen zwar automatisch jeden zurückgelegten Schritt oder Pedaltritt und darüber hinaus noch einiges mehr, kosten dafür aber auch verhältnismäßig viel Geld. Die App Moves dagegen zeichnet sämtliche Bewegungen auf und ist zudem auch noch kostenlos.

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Dabei erkennt die App nicht nur, welche Distanz man am Tag zurücklegt, sondern unterscheidet dabei auch automatisch, ob man zu Fuß geht, läuft, Fahrrad fährt oder mit anderen Transportmitteln unterwegs ist. Dabei ermittelt die App zudem, dank Anbindung an Foursquare, an welchem Ort man sich jeweils aufhält. Das Ganze wird dann in einem optisch sehr ansprechend Bewegungsprotokoll präsentiert und gibt dem Nutzer so Aufschluss darüber, an welchen Tagen wie viele Schritte oder Kilometer zurückgelegt wurden. Die zurückgelegten Strecken können zudem auf einer Karte angesehen werden.

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Der Funktionsumfang von Moves ist dabei allerdings deutlich geringer als bei speziellen Fitness-Apps oder -Armbändern. Aber auch im Vergleich zum iOS-Pendant fehlen der Android-Version leider noch einige Funktionen. So fehlt noch die Möglichkeit, Drittanbieter-Apps mit Moves zu verbinden und auch die Nutzerkonten, mit denen man auch bei einem Gerätewechsel seine Daten nicht verliert, werden erst in späteren Updates nachgereicht.

Moves macht aber auch im derzeitigen Zustand schon durchaus Spaß und gibt interessante Einblicke in die Alltagsaktivitäten. Die automatische Erkennung der Fortbewegungsart funktioniert erstaunlich gut und auch die Auswahl der Location funktioniert äußerst simpel. Zwar bietet die App keine Analyse, wie es zum Beispiel bei Jawbone Up der Fall ist, benötigt aber auch kein zusätzliches Zubehör und ist somit vor allem für Nutzer geeignet, die einfach mal ausprobieren wollen, mithilfe des Smartphones etwas aktiver zu werden. Die Grundvoraussetzung für die Funktion von Moves ist allerdings natürlich, dass man das Smartphone auf Schritt und Tritt mit sich führt.

Wer nun befürchtet, dass Moves aufgrund des ständigen Bewegungs-Trackings (unter anderem durch GPS-Verbindung) den Akku des Smartphones im Nu leersaugt, kann sich beruhigt zurücklehnen, auch nach vier Tagen Dauernutzung taucht die App nicht einmal in der Akku-Verbrauchsliste meines Nexus 4 auf.

Moves kann kostenlos im Google Play Store heruntergeladen werden. Der Download ist 1,9 MB leicht und die App läuft auf allen Geräten mit mindestens Android 4.0.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Quelle: Moves [via The Next Web]

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