Nicht nur Spotify ist seit heute in Googles Play Store vertreten, auch der Dienst Readability hat seinen Weg auf das Android-OS gefunden – mit der hilfreichen App könnt ihr fortan nicht nur Seiten von eurem Desktop-Rechner aus für die späterer Lektüre ans Smartphone senden; Readability bereitet die vorgemerkten Beiträger auch noch besonders Leserfreundlich auf.

Wer kennt das nicht: Morgens beim Frühstück oder kurz vor Feierabend einen interessanten Beitrag auf androidnext.de (oder von mir aus auch SPON) entdeckt – allein es ruft die S-Bahn, keine Zeit mehr, den Artikel zu Ende zu lesen. Im öffentlichen Verkehrsmittel der Wahl geht dann das frimelige Gesuche im mobilen Browser los, nur um im Worst Case eine mit Werbung überladene und auf dem Smartphone praktisch unlesbare Seite zu finden, aufzugeben und den tollen Beitrag somit nie zu lesen.

Readability löst dieses Problem, indem es dem Nutzer erlaubt, Webseiten über ein Browser-Plugin an die App zu senden und so für die späterer Lektüre vorzumerken. Wer nun die gerade erschienene Android-App auf seinem Smartphone installiert hat, kann seine Vormerkungen also später mit einem Handgriff abrufen und bekommt diese zusätzlich auch noch besonders „sauber“ und lesbar, sprich von unnötigen Bannern und Zusatzgeplänkel bereinigt.

Was mir dabei besonders gut gefällt: Readability erkennt theoretisch, wenn ein Artikel sich über mehrere Seien erstreckt – zumindest wurden mir von der App in meinen Feldversuchen bei Spiegel Online stets sämtliche Seiten des Artikels aufbereitet. Das funktioniert leider nicht bei allen Webseiten gleichermaßen gut; beim Lesen des Mass Effect 3-Tests auf 4Players.de versagt das Erkennen der Nachfolgeseiten; was aber natürlich an der Programmierung von 4players liegen kann.

Manchmal dauert leider auch die Verarbeitung ewig, zuweilen tauchen Artikel dann gar nicht erst in der App auf – ein Blick in den eigenen Account via Web-Oberfläche von Readability verrät dann, dass der gewünschte Artikel immer noch „processed“ wird.

So ganz rund läuft also noch nicht alles in der App – aber das Prinzip ist gut und wenn die Entwickler an den Bugs arbeiten und dann noch ein Feature einbauen, mit dem man Artikel auch vom mobilen Browser aus für die späterer Lektüre vormerken kann (aktuell geht das nur aus dem App-eigenen Browser), hat Readability einen Stammplatz auf meinem Smartphone sicher.

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