Smartphone-Markt: Android dominiert weltweit mit fast 80 Prozent Marktanteil

Lukas Funk 15

Das Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) hat eine Übersicht über den weltweiten Smartphone-Markt 2013 veröffentlicht. Diese zeigt gleichermaßen den anhaltenden Siegeszug Androids, das inzwischen auf knapp 80 Prozent aller Smartphones läuft, und den unaufhaltsamen Abstieg BlackBerrys auf.

Dass Android das verbreitetste Betriebssystem weltweit ist, dürfte niemanden überraschen – dies konnten aktuelle Studien von Gartner und Kantar Worldpanel bereits deutlich unter Beweis stellen. Die aktuellen Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC für das Jahr 2013 — dem ersten Jahr, in dem weltweit über 1 Milliarde Smartphones ausgeliefert wurden — zeigen nun auf, wie groß der Vorsprung vor der Konkurrenz tatsächlich ist. Ihnen zufolge wurden 2013 weltweit 78,6 Prozent aller Smartphones mit Android ausgeliefert, das entspricht 793,6 Millionen Geräten und einem Wachstum von 58,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Auch iOS konnte im Jahresvergleich ein Wachstum bezüglich der Lieferzahlen verbuchen, allerdings nur von 12,9 Prozent. Der Prozentuale Marktanteil fiel gleichzeitig aber von 18,7 auf 15,2. Großes Wachstum herrscht dagegen beim drittplatzierten Windows Phone. Um satte 90,9 Prozent legte Redmonds mobiles OS zu, kommt damit aber nur auf einen globalen Marktanteil von 3,3 Prozent. BlackBerry und andere Betriebssysteme wie Nokias einstiges Zugpferd Symbian befinden sich mit Verlusten von 40,9 Prozent respektive 74,6 Prozent weiter im freien Fall. Das Statistikportal Statista hat die prozentualen Anteile am Smartphone-Markt in einer hübschen Grafik aufbereitet:

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Hauptverantwortlicher für Androids Wachstum ist — wie sollte es anders sein — Samsung, deren ausgelieferte Androiden 39,5 Prozent des weltweiten Gesamtvolumens ausmachten. An zweiter Stelle folgt 2013 Huawei, die auf dem chinesischen Markt starke Absätze verbuchen. Dank der Übernahme Motorolas könnte aber schon bald Lenovo, derzeit drittplatziert, auf diesen Rang aufrücken.

Quelle: IDC, Statista [via ZDNet]

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