Nicht nur neue Smartphones und Tablets gab es auf dem Mobile World Congress zu bestaunen, auch die Software-Hersteller haben sich ordentlich ins Zeug gelegt und beeindruckende neue Produkte präsentiert. Einer der interessantesten Vertreter dieser Art dürfte eine speziell Ubuntu-Distribution für Android gewesen sein, über die wir schon im Vorfeld der Messe berichtet hatten. Wir haben uns Richard Collins, seines Zeichens Produktmanager bei der Ubuntu-Mutterfirma Canonical, geschnappt und uns die Linux-Distribution auf dem Smartphone erklären und zeigen lassen.

Bei Linux für Android handelt es sich um eine Lösung, die Ubuntu auf dem Android-Smartphone ausführt und per HDMI-Kabel an einen entsprechenden Fernseher oder Monitor ausgibt. Dadurch wird das Smartphone zu einem vollwertigen Linux-Desktop-Rechner. Wie das genau funktioniert und was Ubuntu für Android alles kann, haben wir uns auf dem Mobile World Congress in Barcelona von Richard Collins näher zeigen und erklären lassen.

Ubuntu Linux für Android - Richard Collins Interview - MWC 2012 - androidnext.de

Ubuntu für Android ist nicht die erste Lösung dieser Art – Motorola hat mit der WebTop-Lösung und den dazugehörigen Lapdocks bereits etwas Ähnliches vorgestellt und auch Google soll Gerüchten zufolge einen ähnlichen Ansatz für Android 5.0 „Jelly Bean“ verfolgen. Was haltet ihr von diesem Trend? Könnt ihr es kaum abwarten, euer Smartphone in einen vollwertigen Desktop-Rechner zu verwandeln, oder reichen euch eure bisherigen Computer und Laptops aus?

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