Jono Williams, Ingenieur und Grafikdesigner, hat mit seinem Skysphere-Turm die Messlatte für Android-Modifikationen und Hacks gehörig hoch gelegt: Ganze drei Jahre hat der Neuseeländer an dem per Android steuerbaren und komplett solarbetriebenen Turm gearbeitet, der ihm als Rückzugsort für Wochenenden dienen soll.

Nicht wenige Männer sehnen sich in der heutigen Zeit voller Stress, Hektik und zu viel Sex nach einem Ort, an dem sie sich vom Alltag zurückziehen und ganz sie selbst sein, sprich ungestört pupsen können – Man Cave (wörtlich „Männerhöhle“) werden die Manifestationen dieses Wunsches im Englischen genannt und beinhalten neben Vorräten an Bier, Chips und anderen Fressalien nicht selten auch eine ganze Menge High Tech.

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Jono Williams aus Neuseeland hat sich mit seinem Skysphere-Turm definitiv einen Platz in der imaginären Hall of Fame der Männerwelt verschafft: Ganze drei Jahre lang zog sich die Planung für die Konstruktion des Skysphere-Turms des Kunststoffingenieurs hin, der neben seinem Hauptberuf auch noch als Grafikdesigner arbeitet und eine eigene IT-Firma leitet. Mehr als 3.000 Stunden habe Williams eigenen Angaben zufolge außerhalb seines Jobs an dem Turm gearbeitet. Geplant war Skysphere als ein Rückszugsort an Wochenenden; die Solarpanels an der Oberseite des Turms liefern ausreichend Energie für zwei von sieben Tagen in der Woche, sodass Williams sich über den Energiebedarf bei seinen Ausflügen keine weiteren Sorgen machen muss.

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Das Besondere an dem Turm - abgesehen davon, dass es für eine einzelne Person eine erstaunliche Leistung ist, einen solchen zu konstruieren - ist das zentrale Sicherheits- und Beleuchtungssystem. Der Ingenieur hat dazu ein Android-Smartphone mit einem IOIO-Entwicklerboard verbunden, welches wiederum sämtliche Elektronik im Skysphere-Turm steuert. Nicht nur die Alarmanlage gegen potenzielle Eindringlinge wird dadurch konfiguriert, sondern auch die gewünschte Leuchtfarbe bei Nacht.

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Neben einem Bett und einer Leinwand für den Beamer findet im Übrigen auch eine Couch Platz, die in der Armlehne einen integrierten Kühlschrank für Getränke besitzt – im Vergleich zum Rest des Turms nicht allzu spektakulär, aber sicherlich kein unwichtiges Detail.

via Business Insider