Warum nicht die Windschutzscheibe als Display nutzen? Tech-Analyst Trip Chowdhry zufolge arbeitet Apple bereits an einem Head-Up-Display mit bis zu 50 Zoll-Diagonale, das u.a. auch für das Apple Car geeignet wäre.

Was plant Apple als nächstes? Global Equities-Analyst Trip Chowdhry liebt steile Thesen rund um Cupertinos Pläne – seine neueste Vorhersage zum Thema Head-Up-Display passt allerdings gut zu Gerüchten um Fortschritte beim Projekt Apple Car. In seinem aktuellen Report schreibt Chowdhry:

„Sehr wahrscheinlich arbeitet Apple an einem neuen Gerät mit den folgenden Eigenschaften: eine gewölbte Glasfläche zwischen 27 und 50 Zoll, ähnlich wie eine Windschutzscheibe oder ein gewölbtes Display, die gesamte Oberfläche fungiert als ein HUD (Heads up Display), verschieden Sensoren sind ins Glas integriert“.

Das neue Anzeigegerät könnte „komplett gestengesteuert“ sein und womöglich Apples „Next Generation Device“ nach iPad, iPhone oder Apple Watch werden, mutmaßt der offenbar mit ebensoviel Phantasie wie Optimismus ausgestattete Tech-Analyst.

Als besonderer Vorteil solcher HUDs gilt auf jeden Fall, dass der Nutzer seine Kopfhaltung und Blickrichtung beibehalten kann, weil z.B. Navigationsdaten in das Sichtfeld projiziert werden. In den Cockpits von Flugzeugen findet diese Technik schon länger Anwendung, in den letzten Jahren haben auch Autofirmen immer ausgefeiltere HUD- Konzepte präsentiert, zuletzt etwa Land Rover mit seinem „360 Virtual Urban Windscreen“.

Das kalifornische Start Up Navdy bietet sogar schon ein als „Google Glass für das Auto“ bezeichnetes Gadget an, das sich mit Gesten wie auch Sprache steuern lässt. Ein vergleichbares System von Apple wäre natürlich eine gute Ergänzung zu bestehenden Konzepten wie etwa Apple CarPlay – oder für das immer noch sehr mysteriöse iCar-Projekt.