Apple ist angeblich an der Karosserie des BMW i3 interessiert, hatte die Verhandlungen mit dem Autohersteller vorerst jedoch abgebrochen. Nun berichtet Reuters: Beide Unternehmen könnten die Gespräche wieder aufnehmen.

 

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Cook und ein Team ranghoher Apple-Mitarbeiter besuchten bereits ein i3-Werk in Leipzig. Davon berichtete das Manager Magazin vor rund einer Woche. Dem Bericht zufolge seien erste Verhandlungen zwischen beiden Unternehmen im Spätherbst 2014 jedoch abgebrochen worden.

Reuters will noch mehr über die Gespräche erfahren haben: Eigenen Quellen zufolge bevorzuge es Apple, ein Auto eigenständig zu entwickeln. Auch der deutsche Autohersteller hat seine Vorbehalte: BMW wolle nicht als Zulieferer eines Software-Giganten enden. Bei Cooks Besuch hat das allerdings noch etwas anders ausgesehen: Damals sei BMWs Führungsriege offenbar bereit gewesen, Bauteile an Apple zu lizensieren.

Reuters fügt hinzu, dass beide Unternehmen die Verhandlungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen könnten.

Einer Quelle bei BMW zufolge zeigte sich der Besuch aus Cupertino vom i3-Projekt beeindruckt: Traditionelle Fertigungstechniken über Bord zu werfen und von Grund auf neu anzufangen – das liege auch in Apples Natur.

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