Fokus des Apple-Car-Projekts soll jetzt auf autonomem Fahren liegen

Florian Matthey 2

Der langjährige Apple-Top-Manager Bob Mansfield soll Chef des Apple-Elektroauto-Projekts geworden sein. Jetzt heiß es, dass das Projekt unter seiner Führung die Richtung „autonomes Fahren“ eingeschlagen hat.

Fokus des Apple-Car-Projekts soll jetzt auf autonomem Fahren liegen

Die Gerüchteküche war sich bisher uneinig, ob das Apple Car ein einfaches Elektroauto werden soll oder ob Apple es auch mit künstlicher Intelligenz für autonomes Fahren ausstatten wird – wobei es von Anfang an Gerüchte gab, denen zufolge Apple diese Richtung einschlagen möchte. Jetzt soll sich das Unternehmen endgültig dazu entschieden haben, mit dem Auto selbstfahrenden Fahrzeugen wie den Google-Autos Konkurrenz zu machen.

Laut Bloomberg soll unter der Führung von Bob Mansfield die Technologie für selbstfahrende Autos jetzt im Mittelpunkt des gesamten Projekts stehen. Denkbar sei auch, dass Apple mit diesem System eine Partnerschaft mit einem bestehenden Autohersteller eingehen oder einen solchen sogar komplett übernehmen werde. Gleichzeitig soll aber auch die Arbeit an einem eigenen Auto weiterlaufen.

Unter Mansfield sollen jetzt drei eigenständige Teams arbeiten: Ein Software-Team, ein Team für Sensoren und ein Hardware-Team. Für das Software-Team soll Apple unter anderem Dan Dodge, ehemaliger Automotive-Software-Chef von BlackBerry, verpflichtet haben. Dodge zeigte sich bei BlackBerry für die Entwicklung des Auto-Infotainment-Systems QNX verantwortlich. Von Ford sollen wiederum die Karosserie-Experten Todd Gray und Aindra Campbell zu Apple gewechselt sein, die an der „Hardware“ des Autos arbeiten.

Durch die Management-Veränderungen soll sich der Zeitplan des Projekts verzögert haben; Apple plane eine Veröffentlichung jetzt eher im Jahr 2021 als 2020. Dass das Auto selbstfahrend sein soll, würde derweil zur Investition in den chinesischen Uber-Konkurrenten Didi Chuxing passen – ebenso wie Uber plant das Unternehmen, eines Tages auf selbstfahrende Autos zu setzen, um den Kostenfaktor des Fahrers einsparen zu können.

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