Tony Fadell: Apple spielte bereits 2008 mit dem Gedanken ein Auto zu bauen

Holger Eilhard

In einem neuen Interview mit Tony Fadell spricht der iPod-Erfinder über Apples Pläne ein eigenes Auto zu entwickeln. Zugunsten des iPhone entschied sich Steve Jobs damals jedoch diese nicht weiter zu verfolgen.

Im Jahr 2012 sagte Phil Schiller vor Gericht aus, dass es in Apples Führungsetage bereits vor der Vorstellung des ersten iPhone Diskussionen über den Bau eines Autos gegeben hatte. Nun reiht sich auch Tony Fadell, der iPod-Erfinder, der mittlerweile bei Google Alphabet/Nest arbeitet, ein.

Im Interview mit Bloomberg sagte Fadell, dass er mit Steve Jobs einige Gespräche zu dem Thema hatte. Jobs wollte sich damals allerdings nicht auf den Bau eines Autos einlassen, da die Automobil-Industrie in den USA, speziell in Detroit, vor dem Abgrund stand.

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Mittlerweile hat sich die Situation jedoch bekanntlich wieder verbessert und Firmen wie Tesla, Google und Uber arbeiten an der Entwicklung eigener Fahrzeuge. Glaubt man diversen Gerüchten plant Apple derzeit die Produktion eines eigenen Autos im Jahr 2020.

Laut Fadell sind die Unterschiede zwischen iPhone und einem Auto prinzipiell nicht groß. „Ein Auto hat Batterien; es hat Computer; es hat eine mechanische Struktur. Wenn man sich ein iPhone ansieht, erkennt man, dass es dieselben Dinge besitzt. Es hat sogar einen Motor“, so Fadell. „Der komplizierte Teil ist die Konnektivität und wie Autos vollautomatisch fahren können.“

Fadell sagte aber weiter, dass er selbst keine konkreten Informationen über Apples Auto-Pläne habe. Laut Fadell spielte Apple auch mit dem Gedanken Kameras und Fernseher zu bauen, entschied sich aber auch hier zugunsten des iPhone dagegen.

Ein Ausschnitt des Video-Interviews mit Tony Fadell kann bei Bloomberg gefunden werden.

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