Wer steckt hinter „Faraday Future“?

Thomas Konrad 4

2017 will ein Unternehmen namens „Faraday Future“ dem Elektro-Pionier Tesla Konkurrenz machen. Angeblich soll Apple hinter der Marke stecken. Über ein wildes Gerücht:

Wer steckt hinter „Faraday Future“?

15 Prozent mehr Reichweite als bei einem Tesla Model S mit 85 kWh-Akku verspricht Faraday Future für sein 2017er Modell. Mehr ist aktuell nicht bekannt. Geheimhaltung wird beim US-amerikanischen Unternehmen großgeschrieben: Gegenüber dem „Wall Street Journal“ wollte man nicht einmal den Namen des eigenen CEOs verraten.

Faraday Future gibt es seit 2014; derzeit zählt das Unternehmen 400 Mitarbeiter — und will bis Ende des Jahres weitere 100. Schon jetzt arbeiten Hochkaräter an dem Projekt: unter anderem der Chef-Designer des BMW i8, ein Batterie-Spezialist von SpaceX und ein ehemaliger Innenraum-Designer von Ferrari. Andere Mitarbeiter kamen von Facebook, Google, Ford, GM und Volvo, berichtet das Portal news.com.au.

Faraday Future hat große Pläne, will für eine Fertigungsstätte eine Milliarde US-Dollar ausgeben.

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Steckt Apple hinter Faraday Future?

Könnte am Ende gar Apple hinter dem geheimnisvollen Unternehmen stecken? Dagegen spricht, dass Faraday Future bereits ein Auto für 2017 in Aussicht stellt.

Allerdings passen Faraday Futures Mitarbeiter ausgesprochen gut zu Apples Projekt „Titan“, so Appleinsider. Eddy Cue sitzt im Ferrari-Aufsichtsrat; an BMWs i-Serie zeigte Apple Ende 2014 Interesse.

Apple könnte das Unternehmen dazu nutzen, um die Veröffentlichung eines eigenen Autos bis 2020 vorzubereiten, meint Appleinsider. Kosten für eine große Anzahl von Mitarbeitern und anderen Ressourcen könne Apple damit verbergen.

 

 

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