Apple Park: Drohnen-Video zeigt Fortschritte kurz vor dem Umzug

Thomas Konrad

Ein neues Drohnen-Video gibt Einblicke in den Baufortschritt an Apples neuem Firmengelände Apple Park. Vieles steht, manches fehlt. Seht selbst.

Im April sollten erste Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze im neuen Apple Park beziehen. Ob das inzwischen geschehen ist, ist nicht bekannt. Viele Teile des Geländes sind offenbar fertig; zahlreiche Dächer haben ihre finale Form angenommen.

Mitte Februar hatte Apple die Namen für den neuen Campus und das hauseigene Theater bekanntgeben. Das ist bei den Luftaufnahmen gut zu sehen, ebenso die Parkanlagen und die Bepflanzung des Außengeländes.

Rund 13.000 Mitarbeiter sollen in Apples neuem Firmengelände Apple Park insgesamt unterkommen. Die alten Büros am Infinite Loop behält der US-Konzern selbstverständlich. Immerhin platzt Apple inzwischen aus allen Nähten. Apple Park zeichnet sich durch seine fortschrittliche Architektur aus, an der auch Apples Chef-Designer Jonathan Ive maßgeblich mitgewirkt hat.

Zusammen mit dem weltbekannten Architekturbüro Foster + Parnters entwarf der Design-Guru ein kreisrundes Firmengebäude, das möglichst viel Tageslicht hereinlässt und sich nahezu selbstständig belüftet. Das gesamte Gebäude ist dabei eine äußerst grüne Angelegenheit: Alle Energie stammt aus erneuerbaren Quellen – unzählige Quadratmeter Photovoltaik befinden sich auf den Dächern der Gebäude.

Das Gelände soll nach Abschluss der Bauarbeiten wieder von Grünflächen umgeben sein, wie es sie am gleichen Fleck auch ursprünglich gegeben hatte. Das heißt, bevor der Computer-Riese HP den größten Teil der Oberflächen für die Bebauung versiegelt hatte.

Der ehemalige CEO Steve Jobs hatte Apple Park noch unter dem Namen Apple Campus 2 im Sommer 2011 vorgestellt. Die Präsentation des damals schon sehr kranken CEO vor dem Stadtrat von Cupertino ist auch heute noch im Web zu finden. Eingefleischte Fans wissen: Es handelte sich bei der Vorstellung des Großprojekts um Steve Jobs‘ letzten öffentlichen Auftritt.

Quelle: Matthew Roberts, Youtube

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