Apple-Pay-Konkurrent CurrentC bereits in Testphase gehackt

Julien Bremer

Mit Apple Pay hat Apple erstmals eine Lösung für mobiles Bezahlen vorgestellt. CurrentC ist ein Konkurrenz-Angebot, das im kommenden Jahr starten soll. Doch bevor es losgeht, wurde der Dienst bereits gehackt.

CurrentC ist ein Dienst für mobile Payment in den USA, der von zahlreichen Händlern wie Wal Mart und Best Buy unterstützt werden wird. Anstatt auf NFC-Technologie setzt CurrentC auf QR-Codes, die gescannt werden müssen. Daraufhin generiert das Telefon einen eigenen Bezahl-Code, der wiederum vom Kassierer gescannt werden muss. Bequemes Zahlen stellt man sich irgendwie anders vor.

Dazu kommt, dass Kundendaten gespeichert werden und die Einkaufsgewohnheiten der Kunden analyisiert werden können.

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Apple Pay auf Deutsch: Screenshots und Video der Einrichtung

Wie auch immer: Im kommenden Jahr soll der Dienst an den Start gehen und in vielen großen Handelsketten in den USA zum Einsatz kommen. Doch noch vor dem Start wurde CurrentC bereits gehackt. Dies wurde von MCX, dem Unternehmen, das den Dienst entwickelt, in einer Mail bestätigt (via appleinsider). Demnach konnten Unbekannte in der Test-Phase  die Mail-Adressen der Kunden erbeuten. Auf weitere Informationen hätten die Täter keinen Zugriff gehabt.

Apple Pay hingegen soll keine Daten der Nutzer speichern. Bei dem Dienst findet der Bezahlvorgang anonymisiert und verschlüsselt statt, sodass es für Angreifer kaum eine Möglichkeit geben soll, Zugriff auf die Nutzerdaten zu bekommen.

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