Apple Pay: Der große Durchbruch steht noch aus

Florian Matthey 15

Morgen ist es nicht nur ein Jahr her, dass Apple das iPhone 6 vorstellte. Auch der Bezahldienst Apple Pay ist ein Jahr alt. Der große Durchbruch scheint aber immer noch bevorzustehen.

Apple Pay: Der große Durchbruch steht noch aus
Bildquelle: Apple.

Eines ist Apple mit Apple Pay zumindest schon gelungen: In den USA wird es bereits 1,5 Millionen Apple-Pay-kompatible Terminals in Geschäften, Restaurants und anderen Lokalitäten geben. In Großbritannien waren es beim Start im Juli es immerhin schon 250.000. An Orten, wo man Apple Pay verwenden kann, mangelt es in den beiden Ländern also nicht – auch wenn es natürlich weiterhin mehr Lokalitäten gibt, in denen die drahtlose Bezahlung mit dem iPhone oder der Apple Watch nicht möglich ist.

Wie Yahoo Tech bemerkt, gibt es darüber hinaus aber noch zwei große Hindernisse: Einerseits ist die Zahl der Benutzer, die ein Gerät haben, das mit Apple Pay funktioniert, sehr beschränkt – Voraussetzung ist immerhin ein iPhone 6 (Plus) oder eine Apple Watch, beziehungsweise bald das iPhone 6s (Plus). Interessant ist also in erster Linie, wie diese Benutzer Apple Pay tatsächlich annehmen. Hier gibt es, so Yahoo Tech weiter, widersprüchliche Studien: Laut manchen stagniert die Zahl der Apple-Pay-Transaktionen, anderen zufolge wächst sie immerhin weiter.

Jedenfalls stellten Apple-Pay-Transaktionen immer noch einen verschwindend geringen Anteil sämtlicher Transaktionen dar. Um die Transaktionen wirklich wachsen zu lassen, müsse sich Apple der Forrester-Analystin Sucharita Mulpuru zufolge noch etwas einfallen lassen: Sie meint, dass es noch kein so großer Vorteil sei, das iPhone aus der Hosentasche zu ziehen statt dem Verkäufer eine Kreditkarte auszuhändigen. Die Zeit wird zeigen, ob Mulpuru Recht behält – immerhin wird es immer mehr Kunden mit einem Apple-Pay-kompatiblen Gerät geben.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung