Ein Apple Store für Teheran? iPhone, iPad & Co. bald offiziell zurück im Iran

Ansgar Warner

Im Iran sind iPhones und iPads heiß begehrt, offiziell aber nicht erhältlich – schuld sind die im Atom-Streit verhängten Sanktionen. Der jüngste Uran-Deal ändert das: für Apple ist die islamische Republik nun wieder ein direkter Absatzmarkt.

Ein Apple Store für Teheran? iPhone, iPad & Co. bald offiziell zurück im Iran

Der Apfel galt mal als Symbol der Macht im alten Persien, zwischenzeitlich wurde er vom Atomkern abgelöst. Mit dem jüngsten Atom-Deal und der nahenden Aufhebung der Sanktionen könnte der Apfel nun jedoch mit Macht zurückkehren, zumindest als Logo auf Apples Produkten.

Dem Wall Street Journal zufolge führt das Unternehmen nämlich bereits Gespräche mit potenziellen iranischen Vertriebspartnern, um in der Region möglichst bald wieder Apple-Produkte über autorisierte Stores anbieten zu können. Letztlich geht es dabei wohl vor allem auch darum, die inoffiziell-verschlungenen Vertriebswege durch verschiedene Länder des Nahen Ostens wieder unter Kontrolle zu bekommen, denn wirklich abwesend waren iPhone, iPad & Co. auch zu Hochzeiten des gegen Iran verhängten Embargos nicht.

So gibt es etwa einen „Iran Apple Center“ im Web, dessen Look & Feel sich nur wenig von Apples echten Online-Präsenzen unterscheidet. Bisher blieben alle Versuche aus Cupertino erfolglos, die Seite abschalten zu lassen. Alleine in der iranischen Hauptstadt soll aktuelle Apple-Hardware wie das iPhone 6 in mehr als 100 Geschäften erhältlich sein. Auch das Pricing unterscheidet sich offenbar kaum vom Rest der Welt.

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