iPhone echt, T-Shirt falsch: Gefakte Apple Stores in China müssen schließen

Ansgar Warner 12

Die iPhones waren echt, die Verkäufer, ihre T-Shirts und die Deko nicht: im chinesischen Kunming müssen nun zwei chinesische Apple Stores mangels Apple-Lizensierung schließen.

iPhone echt, T-Shirt falsch: Gefakte Apple Stores in China müssen schließen
Bildquelle: BirdAbroad.

Wie beliebt Apple als Marke im Reich der Mitte ist, zeigen immer wieder Berichte von gefakten Apple Stores. Nun müssen im südchinesischen Kunming gleich zwei von fünf lokalen Apple-Läden ihre Tore schließen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Eine in Kunming lebende US-Bloggerin hatte den Skandal vor einer Woche öffentlich gemacht: offenbar glaubten selbst die Mitarbeiter, offiziell für Apple zu arbeiten. Auch die anderen drei Apple Stores in Kunming haben wohl keine Apple-Lizenz oder sind erst dabei, eine zu beantragen.

Die örtlichen Behörden nehmen das Thema Produktpiraterie mittlerweile inzwischen aber deutlich ernster als früher: „China gibt sich große Mühe, geistiges Eigentum zu schützen, im übrigen haben diese Stores auch keine Fake-Produkte verkauft“, ließ die Regionalregierung von der Region Kunming verlauten.

Erst kürzlich war in Peking eine komplette iPhone-Fabrik aufgeflogen, die mehr als 40.000 gefälschte Smartphones mit Apple-Logo produziert haben soll. Die Apple Stores in Kunming scheinen dagegen tatsächlich Orginalware verkauft zu haben, viele Käufer wollen laut Reuters nun aber ihre dort erworbenen iPhones umtauschen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung