Dieter Rams, Calvin Klein und über einhundert weitere Top-Designer schlagen sich im Rechtsstreit Apple vs. Samsung auf die Seite des iPhone-Herstellers. Sie haben nun einen Unterstützer-Brief unterzeichnet.

Unter den insgesamt 111 Unterstützern befinden sich zahlreiche Größen der Auto-, Technik-, und Modeindustrie. Am Ende des Unterstützer-Briefes (hier als PDF verfügbar) sind unter anderem Dieter Rahms, der frühere Braun-Design-Chef, Bentley-Designer Stefan Sielaff, Raymond Riley von Microsoft, Nicolas Ghesquiere von Louis Vuitton und Norman Foster, dessen Architekturbüro den Bau des neuen Apple Campus betreut, aufgeführt.

In rund zwei Monaten geht der Gerichtsstreit Apple vs. Samsung in die nächste Runde. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staten wird sich dann Samsungs Einspruch annehmen, schreibt 9to5Mac. Den hatten die Südkoreaner eingereicht, nachdem sich beide im Dezember 2015 Unternehmen außergerichtlich auf eine Zahlung von 548 Millionen US-Dollar geeinigt hatten — zu Apples Gunsten. Anfang des Jahrs hatte Apple versucht, den Gerichtshof davon zu überzeugen, Samsungs Einspruch abzulehnen. Es half nichts.

Samsung will nun einen Teil der 548 Millionen zurück, erklärt Reuters. Einen großen Teil, insgesamt 399 Millionen. Die habe Apple als Ausgleich für die runden Ecken des Gehäuses und die Anordnung der App-Icons bekommen — laut Samsung eher unwichtige Merkmale bei einem so komplexen Produkt.

Der Gerichtsstreit geht auf eine Klage Apples aus dem Jahr 2011 zurück. Im ersten Anlauf war Apple rund eine Milliarde US-Dollar Schadensersatz zugesprochen worden.

Vergleich: Samsung Note 7 vs. iPhone 6s Plus

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