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drop'n: Veranstaltungen und Partys von Freunden in der Nähe finden

Frank Ritter 8

Die App drop’n wird von einem Programmierteam aus dem Ruhrgebiet gemacht. Ihr Ziel: Sie möchte Menschen aus der Virtualität des Netzes abholen und wieder näher in der Echtwelt zusammenbringen, und zwar über gemeinsam erlebte Events und Partys. Wir haben uns die App genauer angesehen.

drop'n: Veranstaltungen und Partys von Freunden in der Nähe finden

drop’n konzentriert sich nur auf Events, also Konzerte, Partys, kulturelle Ereignisse und dergleichen. Dazu listet die App einerseits Events aus der Nähe des Nutzers auf und gibt eine Übersicht über aktuelle Events der Freunde und Lieblings-Locations, klinkt sich aber andererseits auch in die Facebook-Kontakte des Nutzers. So kann er einerseits sehen, wo sich die eigenen Freunde befinden (sofern temporär freigegeben) – insbesondere im urbanen Nachtleben durchaus sinnvoll –, andererseits aber auch eigene Events anlegen. So finden also nicht nur Ereignisse aus Veranstaltungsdatenbanken den Weg auf das Smartphone, sondern auch private Partys. Während sich drop’n vorwiegend als Begleiter im Nachtleben präsentiert, sind aber beispielsweise auch Veranstaltungen in Galerien, Musicals und Theaterstücke vertreten.

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Alle zur Verfügung stehenden Events sind in einer Liste verzeichnet und vertikal zeitlich geordnet durchscrollbar, ähnlich wie etwa der Stream bei Facebook. Eine Suchfunktion ist ebenfalls vorhanden, dort lässt sich komfortabel nach Events in den Kategorien „Party“, „Konzert“, „Sport“, „Gastronomie“ und „Kultur“ filtern und das Datum eingrenzen. Schließlich wird jeweils die aktuelle Entfernung zum Event eingeblendet, auf Wunsch kann man sich den Veranstaltungsort auf einer in die App integrierten Google Maps-basierten Karte anschauen.

Wer schon tagsüber seinen Abend planen möchte, kann vormerken, wo er hingeht – Freunde können das dann einsehen, sofern sie die App ebenfalls installiert haben. Um den Freunden dann am Abend live zu zeigen, wo man sich gerade befindet, kann man seine eigene Location für einen Zeitraum für jeweils vier Stunden freigeben.

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In puncto Design präsentiert sich drop’n in Holo-Optik, lädt schnell, scrollt zuverlässig und ohne Stotterer. Die Optik und Funktionsweise der App wirkt durchdacht – keine Kritik an dieser Stelle.

Fazit: Begleiter im Nachtleben mit Potenzial

Weg vom Sofa, raus in die Nacht. Das Konzept von drop’n ist gut, es gibt aber noch Potential zur Verbesserung an diversen Ecken. Kein Wunder: drop’n ist noch eine relativ junge App. Ob sie langfristig Erfolg hat, hängt an zwei Faktoren: Da wäre zunächst einmal der Datenbestand. Bis jetzt ist der teilweise noch lückenhaft (zumindest in Berlin), andererseits werden manche Events gleich doppelt und dreifach angezeigt. Insbesondere die Tatsache, dass bei den meisten Events genauere Beschreibungen noch fehlen und als Veranstaltungsbild praktisch überall die unpassenden und, ehrlich gesagt, ziemlich gruseligen Platzhalterbilder von Menschen in Affenmasken angezeigt werden, gerät uns zur Kritik.

Der andere Punkt ist die Nutzerbasis: Sinn macht die Benutzung von drop’n am meisten, wenn möglichst viele andere Freunde mitmachen, aber die dafür notwendige kritische Masse muss erst einmal erreicht werden. Als sinnvolle Funktionserweiterungen wären aus unserer Sicht außerdem eine öffentliche Kommentarfunktion wünschenswert, ein Webinterface, die Integration der nutzereigenen Facebook-Events und die Möglichkeit, eigene Bilder und Videos zum jeweiligen Event hinzuzufügen.

Wir raten: Probiert drop’n aus, am besten mit euren Freunden, schließlich steht das Wochenende vor der Tür. Schöner ist es, wenn man das mit seinen Buddys und BFFs zusammen erlebt.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Mehr Infos hier:

► dropn.de

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